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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Wulff darf nicht mit Ängsten spielen"
Zwischenüberschrift:
SPD lud Staatssekretär zum Pufferessen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hmd Osnabrück. Es ist das richtige Gericht zum Endspurt im Landtagswahlkampf, so die Vorsitzende Ulla Groskurt. Die Osnabrücker SPD hatte ins Rampendahl eingeladen zum Kartoffelpufferessen die " pure Stärke" enthielten. Gast des Abends: Kajo Wasserhövel, Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium.
Am dritten SPD-Pufferessen nahm in diesem Jahr auch das Improvisationstheater " Sportfreunde Haseglück" teil. Karin Picksmeier-Ahmad, Norbert Hillebrand und Frank Schmidt griffen die Vorgaben der Besucher für ihre Darstellung auf und spielten auch das Thema Mindestlohn. Schließlich, so das schlagende Argument, könnten Briefträger auch noch Taxi fahren und kellnern, um ihre Familie zu ernähren.
Das Thema Mindestlohn spielte auch in Wasserhövels Ausführungen eine zentrale Rolle: " Geschäftsmodelle, die auf Lohndumping beruhen, müssen kaputt gemacht werden", sagte der Bundespolitiker. Die Beispiele in der Baubranche und bei den Gebäudereinigern zeigten, dass durch Mindestlöhne keine Arbeitsplätze verloren gegangen seien. Dazu trügen sie für die Arbeitgeber zu einer " fairen Konkurrenz" bei. Die Rechte von Arbeitnehmern in Zeiten befristeter Arbeitsverträge und endloser Praktika oder die Bildungspolitik führte der Staatssekretär als weitere Beispiele dessen an, was eine SPD-geführte Landesregierung angehen werde.
Wasserhövel griff in seiner Rede auch direkt Ministerpräsident Christian Wulff an. Der versuche sich beim Thema Mindestlohn " windschnittig" zu geben. Zudem dürfe nicht mit den " Hoffnungen und Ängsten der Kollegen" gespielt werden. Damit bezog sich der SPD-Politiker auf Wulffs Äußerungen über einen möglichen Auftrag für Karmann.

Bilduntertitel
Leckere Stärkung: die Landtagsabgeordnete Alice Graschtat, Staatssekretär Kajo Wasserhövel, der Bundestagsabgeordnete Dr. Martin Schwanholz und die Landtagsabgeordnete Ulla Groskurt (von links). Foto: Elvira Parton
Autor:
hmd


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