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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt bittet Hundehalter zur Kasse
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker ärgert sich über die Steuererhöhung für Vierbeiner
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
prin Osnabrück. Die Besitzer der 5553 gemeldeten Hunde in Osnabrück haben in den vergangenen Tagen Post aus dem Rathaus bekommen: die Hundesteuerbescheide für dieses Jahr. Das Unangenehme: Die Stadt hat die Hundesteuer von 84 Euro auf 96 Euro erhöht.

Darüber ärgert sich der Osnabrücker Hundebesitzer Hans Günter Franke: " Denken die Herren überhaupt nicht an unsere älteren Mitbürger, für die der Hund machmal der einzig verbliebene Partner ist?" Für Franke ist es unverständlich, dass die Steuer, die mit keiner Leistung der Stadt verbunden sei, um zwölf Euro erhöht wurde.
Die Begründung liefert Stadtsprecher Dr. Sven Jürgensen: Die letzte Hundesteuer-Erhöhung liegt über zehn Jahre zurück. Lediglich zur Umstellung auf den Euro habe es eine Anpassung gegeben. Außerdem, so Jürgensen, verursachen Hundebesitzer Kosten für die Allgemeinheit. Das Aufstellen der Hundetoiletten in der Stadt sei beispielsweise von der Allgemeinheit bezahlt worden. Die Anhebung des Hundesteuersatzes findet der Stadtsprecher deshalb in Ordnung.
Im Vergleich billig
Im Vergleich mit den beiden größeren Städten in Niedersachsen, Hannover und Braunschweig, zahlen die Hundehalter in der Hasestadt selbst nach der Erhöhung immer noch deutlich weniger Hundesteuer (siehe auch den Kasten). Lediglich das Halten von Kampfhunden, so genannten gefährlichen Hunden, ist in Osnabrück mit 618 Euro pro Jahr und Hund teurer. Die Hunde sind eine nicht unerhebliche Geldquelle für die Stadt: Die Einnahmen aus der Hundesteuer beliefen sich in Osnabrück im vergangenen Jahr auf 445 000 Euro. Vor einigen Monaten hatte die Stadt alle Steuerzahler mit der Aufforderung angeschrieben, bisher ungemeldete Hunde straffrei anzumelden. Mit Erfolg: Rund 500 bisher nicht registrierte Hunde wurden angemeldet.
Hundezahl begrenzen
Die Höhe der Hundesteuer regeln die jeweiligen Städte und Gemeiden für sich selbst. Im Allgemeinen soll die Hundesteuer dazu beitragen, die Zahl der Hunde zu begrenzen.

Bilduntertitel

Höhere Kosten: Für seinen Dackel muss Hans Günter Franke jetzt 96 Euro Hundesteuer zahlen. Foto: Gert Westdörp
Autor:
prin


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