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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wissenschaftspark am Westerberg?
Zwischenüberschrift:
Die Stadt lässt mit einem Gutachten das Potenzial ermitteln
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Kann auf den Kasernenflächen am Westerberg ein Wissenschaftspark in Nachbarschaft zur Universität und Fachhochschule entstehen? Die Wirtschaftsförderung Osnabrück hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um das mögliche Potenzial für einen Wissenschaftspark zu ermitteln und ein Umsetzungskonzept erarbeiten zu lassen.
In vielen Städten Deutschlands gibt es bereits derartige Einrichtungen, mit denen vor allem junge innovative Firmen aus den Hochschulen heraus angesprochen werden sollen.
" Wir sehen durch den Abzug der britischen Streitkräfte die wohl einmalige Chance, in Osnabrück einen Standort in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Hochschulen zu entwickeln, der für innovative Unternehmen mit Bezug zu den Hochschulen besondere Vorteile bietet", erklärt Oberbürgermeister Boris Pistorius, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der WFO ist.
Für die Entwicklung eines Wissenschaftsparks blickt die Wirtschaftsförderung auf das Gelände der Belfast Barracks nördlich der Sedanstraße mit einer Fläche von 14, 2 Hektar. In dem Wissenschaftspark sollen einerseits junge, aus den Hochschulen heraus gegründete Unternehmen einen Start-Standort finden, der besondere Fühlungsvorteile zu den Hochschulen bietet. Viele junge Unternehmen nutzen weiterhin Infrastrukturen der Hochschulen, wie beispielsweise Labors, und beschäftigen studentische Mitarbeiter.
In einem Wissenschaftspark werden junge Unternehmen durch Technologietransfer-Einrichtungen der Hochschulen und das jeweilige Parkmanagement betreut. In vielen Städten hat sich gezeigt, dass solche Standorte in unmittelbarer Hochschulnähe besonders zur positiven Entwicklung von innovativen Unternehmen beitragen.
In einem ersten Workshop mit regionalen Partnern und zahlreichen Professoren der Hochschulen wurde deutlich, dass diese Potenziale auch in Osnabrück durchaus vorhanden sind, bisher aber nicht ausreichend genutzt wurden.
Gleichwohl sollen in einem Wissenschaftspark auf der anderen Seite auch Unternehmen Platz finden, die bereits länger am Markt aktiv sind und für die die Hochschulnähe von besonderer Bedeutung ist. Auch für Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, die gemeinsame Projekte mit den Hochschulen durchführen, könne der angedachte Wissenschaftspark von Interesse sein, so Oberbürgermeister Boris Pistorius.
Im Unterschied zu reinen Technologiezentren bieten Wissenschaftsparks in der Regel sowohl Mietflächen als auch Grundstücke für Unternehmen an. Gewachsenen Unternehmen soll somit die Möglichkeit zur Eigentumsbildung gegeben werden.
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie soll nun ein möglichst konkretes Konzept entwickelt werden, wie ein Wissenschaftspark in Osnabrück funktionieren könnte. " Wir haben uns bereits mehrere Wissenschafts- und Technologieparks in anderen Städten angesehen, die alle ganz individuell auf die jeweilige Situation ausgerichtet sind. Insofern können wir viel von anderen Städten lernen, benötigen aber eine für Osnabrück maßgeschneiderte Konzeption für einen Wissenschaftspark, die wir nun gemeinsam mit der CIMA und in Abstimmung mit den Hochschulen und regionalen Partnern entwickeln möchten", ergänzte WFO-Geschäftsführer Wolfgang Gurk.
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen im Sommer vorliegen. Eine Konkurrenz zu dem von der WFO betriebenen Centrum für Umwelt und Technologie (C.U.T.) an der Weißen Breite sehen die Wirtschaftförderer im Übrigen nicht. Hier gebe es eine längere Warteliste an Mietinteressenten.

Bilduntertitel

Die Kasernenfläche nördlich der Sedanstraße wäre für einen Wissenschaftspark zur Ansiedlung junger Unternehmen interessant. Weitere Erkenntnisse soll ein Gutachten ergeben. Foto: Archiv


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