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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gottes Schöpfung bewahren
Zwischenüberschrift:
Petrus-Gemeinde führt Umweltmanagement ein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
sey Osnabrück. " Gut, dass Kirche das macht." Solche Reaktionen hört Pastor Frieder Marahrens von der Petrus-Gemeinde in Lüstringen, wenn er über das neue Umweltmanagement in seiner Gemeinde spricht.
sey Osnabrück. Glaubwürdig sein als Kirche und nicht nur reden über die Bewahrung der Schöpfung, sondern praktisch etwas tun. Das ist das Ziel eines Umweltteams der Gemeinde. Am Sonntag wird im Gottesdienst und während der anschließenden Feier Thomas Wietzorek als Verantwortlicher für das Umweltmanagement eingeführt.
Damit arbeitet nach der Maragaretenkirche in Voxtrup eine zweite Kirchengemeinde in Osnabrück offiziell mit dem " Grünen Hahn". Dieser ist in Anlehnung an den traditionellen goldenen Hahn auf der Kirchturmspitze das Logo der kirchlichen Einrichtungen, die mit einem systematischen Umweltmanagement arbeiten.
Auch Kirche verbraucht Ressourcen und verschmutzt die Umwelt. Kirchen und Gemeindehäuser müssen beleuchtet und oft veraltet mit fossiler Energie geheizt werden. Gemeindebüros verbrauchen Papier. Wege zum Arbeitsplatz und zu verschiedenen Einsatzorten werden mit Autos zurückgelegt. Hier setzt das Umweltmanagement mit dem " Grünen Hahn" an.
" Welche Ziele haben wir als Gemeinde im Umweltschutz, und wie begreifen wir unseren christlichen Auftrag dabei? Was verbrauchen wir, und was ist unser Bestand an Gebäuden und Freiflächen? Wo sind unsere Schwachstellen, und wie können wir unsere Umweltbilanz verbessern?" Diese und andere Fragen will die Gemeinde beantworten.
Ehrenamtliche Arbeit
Die aufwendige Arbeit geschieht ganz im Ehrenamt, und anfallende Kosten müssen von der Gemeinde weitgehend selbst finanziert werden. Aber Thomas Wietzorek liegt das Thema Umwelt so sehr am Herzen, dass er einen Preis über 500 Euro, den er und seine Frau für die vorbildliche Sanierung ihres privaten Altbaus bekamen, an die Petrus-Gemeinde spendete. Nur so konnte der " Grüne Hahn" dort starten.
" Ich wurde hier mit Umweltschutz empfangen", erinnert sich Pastor Frieder Marahrens mit Freude und meint dabei die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Petruskirche, die je zur Hälfte von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und von Gemeindemitgliedern finanziert wurde. " Bei uns gibt es diesen Schöpfungsgedanken und wirtschaftliche Erwägungen", begründet Dieter Duhme, der sich im Kirchenvorstand besonders für die Einführung des " Grünen Hahns" stark machte, sein nachhaltiges Engagement.
Damit spricht er sicherlich für das gesamte Umweltteam. Dieses ist mit vier Personen handlungsfähig. Aber die Umweltnormen des " Grünen Hahns" sind sehr umfassend. Sie beinhalten zum Beispiel auch die CO2 - Bilanz der Lebensmittel, die konsumiert werden, und ob die Freiflächen naturnah gestaltet sind. Deshalb werden bei Petrus aktuell per Gemeindebrief weitere Mitarbeiter für den " Grünen Hahn" noch gesucht.

Bilduntertitel

Ökologischen Schwachstellen im Umfeld der Kirche auf der Spur: Umweltmanager Thomas Wietzorek (rechts) und Pastor Frieder Marahrens. Foto: Jörn Martens
Autor:
sey


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