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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Saubere Energie so schnell wie möglich
Zwischenüberschrift:
Diskussion mit Landtagskandidaten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hmd Osnabrück. Wie kann das Land eine klimafreundliche Energiepolitik voranbringen? Bei einer Podiumsdiskussion im Zentrum für Umweltkommunikation sprachen sich Anette Meyer zu Strohen (CDU), Alice Graschtat (SPD), Prof. Roland Zielke (FDP) und Dorothea Steiner (Grüne) einhellig für den weiteren Ausbau regenerativer Energieerzeugung aus.
Der Solarenergieverein Osnabrück, der Bundesverband WindEnergie und der Fachverband Biogas hatten zu der Diskussion unter dem Titel " Arbeit und Klimaschutz durch regenerative Energieerzeugung" eingeladen. Der zentrale Ansatz in dem von Carlo Reeker (WindEnergie) geleiteten Gespräch: Was kann die Landespolitik für einen weiteren Ausbau überhaupt tun? In einem pointierten Impulsreferat hatte Prof. Klaus Kuhnke von der Fachhochschule Osnabrück zunächst unterstrichen: Niedersachsen kann reichlich tun und muss dafür noch nicht einmal viel Geld ausgeben: etwa über Vorgaben, Erlasse und Empfehlungen, in der Landesbauordnung und speziell durch das Kippen der Niedersächsischen Abstandsempfehlung für Windkraftanlagen. Eine weitere Aussage von Kuhnke nach Versuchen mit einem regenerativen Kombikraftwerk: " Wir brauchen Kohle nicht mehr für die Regelenergie." Dies sah Meyer zu Strohen anders, die sich für hocheffiziente Kohlekraftwerke als Übergangslösung aussprach.
Eine hundertprozentige Energieversorgung durch alternative Stromerzeugung, so scheint das erklärte Ziel zu sein, auch wenn Meyer zu Strohen dies nicht konkret aussprach. " So schnell wie möglich", waren die Aussagen von Steiner und Zielke. Bis 2040 denkbar, und das ohne Versorgungslücken, so Graschtat. Allerdings: Welche Schritte dazu ganz konkret beitragen können, dies war weniger herauszuhören.
Die Politiker stellten insbesondere vor, welche Regenerativenergie sie für ausbaufähig halten: Kraft-Wärme-Kopplung, Geothermie, weitere Solarflächen, die effizientere Nutzung von Bioenergie, offshore erzeugte Windenergie und die konsequente Nutzung von Biomasse, etwa aus Klärschlamm oder den Inhalten der braunen Tonne.
Auch konkrete Projekte in Osnabrück kamen zur Sprache, etwa die geplanten neuen Windkrafträder für den Piesberg oder die konsequente Suche nach Standorten für Photovoltaikanlagen.

Bilduntertitel

Die Zukunft hat schon begonnen: Auch die Landtagskandidaten setzen ihre Hoffnung auf Solarzellen zur Stromerzeugung.
Autor:
hmd


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