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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Familienfreundlichkeit als Standortvorteil
Zwischenüberschrift:
Ursula von der Leyen: Konservative Werte bleiben modern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
fhv Osnabrück. Vorbei die Zeiten, als Familienpolitik von einem Bundeskanzler noch als " Gedöns" geschmäht werden konnte: Heute steht die Frage nach Familie und Kindern im Mittelpunkt, entscheidet sich an ihr doch die " Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft" so die vehement vertretene These der Familienministerin Ursula von der Leyen gestern Abend bei ihrem Wahlkampfauftritt in der Stadthalle.
Liebe, Treue und Familie, sogar " Hingabe, Fürsorge, Verlässlichkeit", solch altmodisch anmutende Werte vermag Ursula von der Leyen mit einem strahlenden Lächeln zu den Zukunftsfragen des 21. Jahrhunderts zu erklären. Denn ohne Kinder hat keine Gesellschaft eine Zukunft. Und deshalb brauche es Rahmenbedingungen, unter denen junge Männer wie junge Frauen Eltern werden könnten und zugleich eine Perspektive hätten, " Wertschätzung erfahren", wie sie sagt. Ein erster Erfolg des von ihr durchgesetzten Elterngeldes sei schon zu sehen: " Leise und langsam steigt die Geburtenrate."
Umso wichtiger sei zum Beispiel, dass auch die Väter dieses Angebot annehmen könnten, ohne Diskriminierung (" Hohn und Spott", sagt von der Leyen) in der Firma fürchten zu müssen. Im Gegenteil: Bereits jetzt sei ein Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu spüren, so die Ministerin: " Da wird Familienfreundlichkeit zum Standortvorteil." Und hätten nicht auf der anderen Seite Eltern durch die Erziehungsleistung auch Führungsqualitäten bewiesen?, fragt sie dann weiter.
Wie sich konservative Werte unter modernen Rahmenbedingungen leben lassen, Ursula von der Leyen hat noch weitere Beispiele parat: einen Ausbau der Kinderbetreuung etwa. Oder die Mehrgenerationenhäuser 50 hat sie in Niedersachsen realisiert, 500 gibt es mittlerweile in ganz Deutschland seien ein Ort, an dem der " Silberschatz des Alters" gehoben werde: weil hier Alt und Jung zusammenleben können, voneinander lernen und zugleich den Verlust der hergebrachten Großfamilie kompensieren.
Ihre Erfolgsbilanz präsentierte die Ministerin, die zuvor vom CDU-Kreisvorsitzenden Burkhard Jasper und der Kandidatin Anette Meyer zu Strohen in Osnabrück als einer Stadt, " wo es aufwärtsgeht", begrüßt worden war, immer dann besonders emphatisch, wenn sie sich daran erinnerte, wie das alles angefangen hatte: vor fünf Jahren eben, als sie erstmals neben Christian Wulff kandidierte und dann auch Sozialministerin werden sollte.

Bilduntertitel

Familienfreundlicher werden: Ministerin Ursula von der Leyen (Mitte) zusammen mit Anette Meyer zu Strohen und Burkhard Jasper gestern Abend in der Stadthalle. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
fhv


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