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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Sun-Area" - über den Dächern wird geforscht
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Photovoltaik: Selbsttest für OS-Hausdächer im Internet
Artikel:
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Originaltext:

" Sun-Area" - über den Dächern wird geforscht

Photovoltaik: Selbsttest für OS-Hausdächer im Internet

Osnabrück (phih) - In Deutschland stammt derzeit nicht einmal 1 % der Stromproduktion aus der Photovoltaik.

Dem Team von " Sun-Area" der OS-Fachhochschule unter der Leitung von Prof. Dr. Martina Klärle ist es nun gelungen, nachzuweisen, dass mit der effektiven Nutzung der geeigneten Dachflächen 70% des Strombedarfs der OS-Privathaushalte über die Sonnenenergie gewonnen werden könnte - was zu einer Einsparung von 128 000 t CO2 führen würde.

Grundlage der Projektergebnisse ist eine vollautomatische Analyse-Methode zur Ermittlung und Darstellung des Solarenergiepotentials für jedes Einzeldach. Die Methode wurde in Osnabrück erstmals für ein komplettes Stadtgebiet erprobt. Zur Erfassung der Grundlagendaten wurden Spezialflug-zeuge eingesetzt, an deren Rumpf ein Sensor angebracht ist, der das Gebiet hochauflösend scannt.

Diese Daten werden mit Hilfe Geographischer Informationssysteme (GIS) analysiert.

Auf diese Weise ist es möglich, für jedes Dach Größe, Form, Neigung, Ausrichtung und Ver-schattung vollautomatisch zu berechnen und damit dessen solarenergetisches Potential zu ermitteln.

Osnabrück ist neben Braunschweig die einzige niedersächsische Stadt, die derartige Daten flächendeckend besitzt und für das Forschungsprojekt zur Verfügung gestellt hat.

Mit der Stadt wurde eine interaktive Stadtkarte für das Internet entwickelt, so dass jeder OS-Hausbesitzer selbst überprüfen kann, ob sein Dach für eine Photovoltaiknutzung geeignet ist, wie viel Strom darüber erzeugt werden könnte und wie hoch die CO2-Einsparung wäre. Infos unter www.osnabueck.de.

Sie stellten das Sun-Area-Ergebnis vor (v. L): Studiendekan Prof. Dr. Mans-Georg Schön, Oberbürgermeister Boris Pistorius, Projektleiterin Prof. Dr. Martina Klärle, Ute Fritsch-Riepe (Fachbereich Umwelt). Ph: . Hülsmann-Foto
Autor:
phih


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