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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Am Verkehr scheiden sich die Geister
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück/ Neumarkt: Am Verkehr scheiden sich die Geister

Wie die wenigen anwesenden Teilnehmer beim Informations- und Erörterungsversammlung am Mittwoch feststellten, bleibt das Bus-Problem dem Neumarkt grundsätzlich erhalten.

Im Zuge der frühzeitigen öf-fentlichkeitsbeteiligung stellte am Mittwoch ab 20 Uhr im Haus der Jugend Willi Teufert für das Stadtplanungsamt die derzeitige Planung für die Neumarktsanierung vor.

Wie die gerade 20 anwesenden Interessierten gegenüber Teufert feststellten, halten sie den geplanten Verkehrsfluss so für nicht durchführbar. Es könne nicht angehen, dass die Busse weiterhin auf dem größten Teil der Johannisstraße in beiden Richtungen fahren, aber dann die stadteinwärts fahrenden zwischen " Ihr Platz" und Leder Be-rentsen nach links in die Seminarstraße einbögen während stadtauswärts fahrende Busse weiter vom Neumarkt aus in die Johannisstraße einbögen. Der gezeigte Plan sieht vor, dass vor der ehemaligen Wöhrlfassade sechs Gelenkbusse und auf dem an der Johannisstraße liegenden Teil noch einmal zwei Gelenkbusse halten.

Damit währen von der gegenüberliegenden Straßenseite keine Schaufenster mehr zu sehen. Der Einkaufsverkehr müsse sich zwischen den Busreisenden seinen Weg in die Geschäfte bahnen.

Besonders der damit auf der Seminarstraße zu erwartende Verkehr sei den Beteiligten nicht zuzumuten. Das Parkhaus Wöhrl mit seinen rund 250 Parkplätzen wird ebenso wie ein in dem Baulos 5 geplantem Parkhaus mit ebenfalls 250 Parkplätzen über die Seminars»raße abfließen. Zusätzlich 350 Gelenkbusse am Tag und der bereits bestehende Verkehr würde den Verkehr beim Einbiegen in die Lyrastraße zum erliegen bringen.

Als ebenso schlecht wurde der auf dem Neumarkt geplante Verkehr bewertet. Die Kurve um das neue Gebäude vor H+ M, der verkürzte Busbahnhof und die Querung mit den Radfahrwegen wurde als nicht durchführbar angesehen.

Willi Teufert machte deutlich, dass er nur der Mittler zwischen Planung und Bürgern sei und bat die Anwesenden ihre Einwände möglichst schriftlich zu fassen und bis zum 3. Dezember dem Fachbereich Städtebau, Postfach 4460, 49034 Osnabrück zuzusenden.

Telefonisch ist der Fachbereich in Osnabrück unter der Rufnummer 3233468 zu erreichen. Nur wenn die Interessierten sich zu Wort melden, können sie Gehör finden. (PA)

So sieht derzeit die Planung für den Neumarkt aus. Weiterhin sollen hier der Individualvcrkehr, Busse und Fahrradfahrer den Weg durch die Stadt finden. Die Umlenkung der Busse durch die Seminarstraße wird nur die Wegezeit verdreifachen und die Fcinstaubemission erhöhen. Grafik: Stadt Osnabrück
Autor:
PA


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