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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Im Wahlkampf sind es 16 Stunden"
Zwischenüberschrift:
Gabriela König (FDP) hat den Schwerpunkt ihrer Arbeit im Landtag auf die Verkehrspolitik gelegt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Herz der Stadt: Gabriela König mag die Osnabrücker Altstadt. Die Krahnstraße zählt für sie zu den schönsten Orten in der Hasestadt.
Handlungsbedarf sieht die FDP-Landtagsabgeordnete bei der Halle Gartlage. Nach dem Abriss sei auch ein schön gestalteter Platz denkbar.
Von Stefan Prinz Osnabrück.

Gabriela König ist das, was man im hauptberuflichen Politikgeschäft als einen Neuling bezeichnet. Erst seit rund zwei Jahren vertritt die 55-Jährige für die Freien Demokraten den Wahlkreis Osnabrück-Ost im Niedersächsischen Landtag.
Der Einzug in den Landtag war der vorläufige Höhepunkt einer politischen Karriere mit beachtlichem Tempo. Im Jahr 1996 trat sie in die FDP ein, wurde drei Jahre später stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende, nach weiteren sechs Jahren war sie Landtagsabgeordnete. Und das will sie auch bleiben.
Auch wenn sie in den vergangenen beiden Jahren gelernt hat, dass Politik und freie Wirtschaft zwei unterschiedliche Welten sind. In der Wirtschaft sind die Folgen von Entscheidungen unmittelbar erkennbar, weiß Gabriela König, deren Ehemann als Geschäftsführer ein Betonsteinwerk leitet. In der Politik ist das anders. Viele kleine Schritte und zeitraubende Diskussionen sind oftmals notwendig, um in dem Heer von Ausschüssen, Arbeitsgruppen, Fraktionen und Interessenvertretungen zu Mehrheiten zu kommen. " Ich habe ein halbes Jahr gebraucht, bis ich die Strukturen und Abläufe durchschaut habe", sagt die gelernte Bauzeichnerin. Mittlerweile ist die zweifache Mutter voll ins politische Geschäft eingebunden. Sie ist Mitglied im Petitionsausschuss, dem Beschwerdeausschuss des Landtages. Außerdem ist sie verkehrspolitische Sprecherin ihrer Fraktion.
Ein besonderes Augenmerk hat die Freie Demokratin auf das Thema Verkehrsentwicklung gelegt. " Der Anstieg des Güterverkehrs ist enorm. Und er wird weiter zunehmen: Auf der Schiene, auf den Straßen und den Wasserwegen." Das bestehende Netz sollte zwingend erweitert werden. " Sonst erleben wir in sieben bis acht Jahren eine Katastrophe." Die Autobahn A1 müsse dringend ausgebaut werden. Und der Autobahn-Lückenschluss zwischen Osnabrück und Bielefeld muss endlich kommen. Das sei auch im Interesse des Umweltschutzes: " Eine Autobahn, die läuft, ist eine sauberere Sache, als wenn der gesamte Verkehr täglich ständig anfährt und abbremst."
Mit 2007 ging für Gabriela König ein Jahr mit extremen Höhen und Tiefen zu Ende: Die Hochzeit der Tochter und der Tod des Vaters waren die emotionalsten Momente. " Ich war ein Vaterkind", bekennt die 55-jährige gebürtige Osnabrückerin.
Langer Arbeitstag
Von der Trauer lenkt sie auch die Arbeit ab. Gabriela König hat einen langen Arbeitstag: 12 bis 16 Stunden, bilanziert die Politikerin. " Derzeit im Wahlkampf sind es eher 16", sagt sie mit einem Schmunzeln. Die Familie ist Gabriela Königs großer Fixpunkt im Leben. Ihr ordnet sie auch schon mal berufliche Interessen unter. So hat sie beispielsweise ihr Studium zu Beginn ihres beruflichen Weges zugunsten der Familiengründung aufgegeben.
Abschalten kann die FDP-Frau bei einem Spaziergang durch den aus ihrer Sicht schönsten Ort Osnabrücks: die Kranstraße in der Altstadt das Herz der Hasestadt. Hier fühlt sich Gabriela König wohl. Dringenden Handlungsbedarf sieht sie dagegen bei der Halle Gartlage. " Man muss mit der Fläche etwas Vernünftiges machen", ärgert sich die Politikerin. Nach dem Abriss der Halle müsse dort nicht zwingend ein neues Gebäude entstehen. Auch ein schöner Platz komme infrage.
Internet:
www.gabriela-koenig.de
Autor:
Stefan Prinz


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