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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zu wenig Platz für Gehbehinderte
Zwischenüberschrift:
Zum Artikel "‚Dann nimm auch meine Behinderung′ – Ein provokatives Schild für Behindertenparkplätze kommt aus Melle" (Ausgabe vom 6. Dezember).
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" In Osnabrück [. . .] gibt es weit mehr Rollstuhlfahrer-Parkplätze, als es in ganz Europa Schwerbehinderte gibt, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Deshalb sind hier bei überfüllten Parkplätzen gerade diese so notwendigen etwas breiteren Stellplätze ungenutzt. Das Versorgungsamt legt den Begriff (aG) im Schwerbehindertenausweis sehr eng aus nur wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, kann auf diesen Sonderparkflächen, die mit dem Rollstuhlzeichen gekennzeichnet sind und etwas breiter sind, sein Fahrzeug abstellen. Menschen, die nur mit Gehstöcken sich mühevoll fortbewegen können, erhalten nur das G′ sie können aber auf den schmalen Einparkstreifen nicht mehr ein- und aussteigen, die auch noch überwiegend mit diesen Vans (große Familienfahrzeuge) belegt sind. Eine Anpassung der Merkzeichen G′ der Gehbehinderten an die Parkverhältnisse, der Nutzungsberechtigung der breiteren Parkstellen durch den Gesetzgeber im Sozialgesetzbuch, ist wohl überfällig. Aber auch noch ein Geschäft mit diesen überflüssigen, provokativen Schildern machen zu wollen, das verhöhnt jeden Menschen, der sich aus Not auf so einen breiteren Platz stellt.
In vielen Jahren habe ich noch keinen Rollstuhlnutzer gesehen, der keinen dieser vielen reservierten Plätze für sich gefunden hat. Diese geschäftstüchtige Maklerin sollte sich schämen. Es fällt mir kolossal schwer, einige Hundert Meter mit dem Krückstock zu laufen, zumal das Stehen beim Ausruhen zwischendurch auch schmerzt. Es wäre aber eine öffentliche Anregung nötig, die bisherigen Parkplätze/ Einparkplätze in Zukunft den etwas breiter gewordenen Fahrzeugen anzupassen."
Autor:
Karl Heinz Rohs


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