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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eine Idee – viele Helfer
Zwischenüberschrift:
Mehrgenerationenhaus jetzt barrierefrei
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
S. Osnabrück. Ideeller Einsatz vereint mit finanziellem dabei kann nur etwas Gutes herauskommen: Kurz vor dem Weihnachtsfest wurde das Mehrgenerationenhaus in Haste barrierefrei wieder eröffnet.
Dabei war es auch während der umfangreichen Bauarbeiten nicht geschlossen, berichtete die Leiterin Jasmin Bergel bei einer kleinen Dankesfeier für alle Beteiligten. Trotz des Lärms und des Staubs seien die Besucherinnen und Besucher weiterhin täglich gekommen. Sie wertete das als einen Beweis dafür, wie gut das Mehrgenerationenhaus inzwischen angenommen wird.
Den Anstoß für die bauliche Verbesserung hatte im Oktober 2005 der Arbeitskreis " Wohnen und Leben im Alter" der lokalen Agenda 21 nach einer Sitzung im Mehrgenerationenhaus gegeben. Wie Hans-Jürgen Lehmkuhl berichtete, war aber die Barrierefreiheit dann nicht " mal eben" schnell zu machen, wie sich das der Arbeitskreis erhofft hatte. " Aber durch Beharrlichkeit sind wir zum Erfolg gekommen."
Nachdem die Stadt die offiziellen Umbaukosten auf 80 000 Euro veranschlagt hatte, machte sich die katholische Familien-Bildungsstätte, Träger der Einrichtung, auf die Suche nach Sponsoren mit überwältigendem Erfolg.
Außer dem Hauptsponsor Reiner Möhle von der Hermann Mühle GmbH brachten sich Cordes & Graefe, die Firma Gehrmeyer, die Planen & Leben GmbH, die IKK, die Stadt und das Zentrum für Jugendberufshilfe mit Arbeit und Sachmitteln ein. Es entstand ein stufenloser Zugang zu dem ehemaligen Bungalow des Schulhausmeisters und eine funkelnagelneue Behindertentoilette.
Ganz besonders dankte Christian van Melis, Leiterin der Fabi, der städtischen Architektin Martina Kutza für ihre einfache Idee mit großer Wirkung: Auf den Vorschlag der Fachfrau wurde die Haustür nach vorne versetzt und auf diese Weise der Windfang zum Innenraum. " Bei den beengten Platzverhältnissen ein echter Gewinn", freute sich van Melis.

Die Endrechnung stehe noch nicht fest, aber vermutlich müsse die Stadt weniger als die zugesagten 25 000 Euro für den Umbau beisteuern. " Etwa zwei Drittel der Gesamtkosten kommen laut van Melis von den Sponsoren. Die fruchtbare Zusammenarbeit sei ein weiterer Beweis für das große ehrenamtliche Engagement, das Osnabrück auszeichne, dankte Stadtrat Reinhard Sliwka nachdrücklich allen Beteiligten.

Bilduntertitel
Ein Glas Sekt servierten Jasmin Bergel und Christiane van Melis (links und rechts mit Tablett) allen Sponsoren des Mehrgenerationenhauses in Haste. Foto: Egmont Seiler
Autor:
S.


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