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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Erdwärme als Energieträger nicht zu kritisieren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Wärmepumpen: Böses Erwachen bei der Stromrechnung Auch in Osnabrück sehen immer mehr Hauseigentümer die Erdwärme als Alternative zu Gas oder Öl" (Ausgabe vom 29. November) und der aktuellen Leser-Diskussion " Erdwärme durchaus konkurrenzfähig" (Ausgabe vom 7. Dezember).
" Als überzeugter Befürworter der erneuerbaren Energien sehe ich nicht gleich einen Widerspruch zwischen dem Inhalt des Ursprungsartikels und den Leserbriefen. Positiv erscheint mir, dass in keiner Zeile die Erdwärme als Energieträger selbst Kritik erfährt. Warum sollte sie denn auch? Schließlich kennen wir kein anderes Speichermedium, das in einem derart vergleichbaren Maß Wärmeenergie speichern und jederzeit unabhängig von jahreszeitlich bedingten Witterungseinflüssen abgeben kann. Auch gegenüber negativen Einflüssen aus dem internationalen politischen Spannungsfeld, wie wir sie häufig bei der Beschaffung klassischer Energieträger kennen, ist die Erdwärme weitestgehend resistent. Die Diskussion bezieht sich vielmehr auf die Förderung und Aufbereitung der Erdwärme für den Hausgebrauch durch stromgetriebene Wärmepumpen. Recht analytisch wird den Lesern aufbereitet, dass konventionell produzierter Strom sich nicht makellos in das umweltschonende Gesamtbild der Geothermie einfügen lässt, auf der anderen Seite gasgestützte Wärmepumpen für den dezentralen Einsatz noch nicht verfügbar sind. Spätestens jetzt wäre es falsch, die Erdwärmenutzung in Misskredit zu ziehen oder sich gar von ihr abzuwenden. Vielmehr gilt es ursächlich zu denken und zu handeln. Will heißen: Wenn auf den Strom schon nicht verzichtet werden kann, dann soll/ muss er klimafreundlich produziert werden. Hier erweist der Artikel seine Weitsicht und verweist auf die Möglichkeit, den erforderlichen Strombedarf durch Wind- oder Solarstrom zu decken. Auch dieser Meinungsaustausch zeigt, dass die Diskussion um die erneuerbaren Energien keineswegs zu einer Schwarz-Weiß-Thematik führen sollte."
Autor:
Uwe Bullerdiek


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