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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eine Geschichte wie ein Krimi
Zwischenüberschrift:
Die Diesterwegschule wurde nach einem Brand neu gebaut
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rei Osnabrück. ZweiL-förmige Gebäudetrakte, die einen mittleren Teil umschließen, eine Holzfassade mit großen Fenstern und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach das Gebäude der Diesterwegschule wirkt, aus der Luft betrachtet, sehr modern. Und das ist es auch. Nach einem Brand wurde die Grundschule neu gebaut.
rei Osnabrück. Nördlich der Diesterwegschule wird es grün, südlich der Schule und nebenan stehen Wohnhäuser. Die Grundschule selbst liegt einige Meter entfernt von der Windhorststraße. Die benachbarte Gesamtschule Schinkel und die Rosenkranzkirche sind auf dem Bild nicht zu sehen.
Die Diesterwegschule feierte im letzten Jahr ihr 40-jähriges Bestehen und zugleich den fünften Geburtstag ihres Neubaus. Die Geschichte, die zu dem modernen Gebäude geführt hat, liest sich allerdings wie ein Krimi.
Im März 1999 entfachten Brandstifter ein Feuer in dem Gebäude, in dem bis dahin die Diesterweg- und die Marienschule untergebracht waren. Das Gebäude war so zerstört, dass die Stadt einen Wiederaufbau in Auftrag gab. Doch weil die Bauarbeiter Risse und Mängel in der Grundkonstruktion entdeckten, wurde ein Gutachten erstellt. Das Ergebnis: Das Gebäude sei nicht standsicher. Die Stadt beschloss deshalb einen Neubau.
Gleichzeitig verklagte sie wegen der Baumängel den Generalunternehmer, der das alte Gebäude damals errichtet hatte. Das Gericht bestellte aber ein zweites Gutachten. Mit einem überraschenden Ergebnis: Die Betonfertigteile seien sicher, stellte der neue Gutachter fest. Doch die Zeit drängte. Schließlich konnte in dem zerstörten Gebäude kein Unterricht stattfinden. Der Schulausschuss entschied sich für den Abriss des alten Gebäudes und einen Neubau. Doch damit war die Geschichte nur fast am Ende. Denn ein drittes Gutachten bestätigte das Ergebnis des zweiten. Der Abriss war also unnötig gewesen.Im September 2001 zogen die Diesterwegschüler in das neue Gebäude ein. 285 Mädchen und Jungen besuchen derzeit den Unterricht an der drei- und vierzügig geführten Grundschule. Die Marienschule kehrte übrigens nicht zurück an die Windthorststraße. Sie fand im Fledder ein Quartier und ging 1999 in der Johannisschule an der Süsterstraße auf.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.

Bilduntertitel

Sehr modern sieht die heutige Diesterwegschule aus. Das Gebäude ist schließlich auch erst sechs Jahre alt. Die Schule selbst gibt es seit über 40 Jahren. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rei


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