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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
700 Jahre Neustadt-Leben
Zwischenüberschrift:
Doppelausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
tw Osnabrück. Vor 700 Jahren vereinte sich die Altstadt mit der Neustadt von Osnabrück. In einer Doppelausstellung im Oberlichtsaal des Kulturgeschichtlichen Museums trifft die Vergangenheit auf die Moderne. Die Eröffnung findet morgen um 11.30 Uhr statt.
Eine 30 Meter lange Fotografie und ein Bett sind die Blickfänge der beiden Ausstellungen. Der Fotograf Christian Grovermann und der Kommunikationsdesigner Dieter Kröger haben die Ausstellung " Profile Neustadt" gestaltet. Mit einer " normalen" Fotoausstellung hat ihre Schau wenig gemein.
Der Betrachter sieht keine Bilder, die in einen Rahmen gezwängt sind, er kann an ihnen wie durch den Stadtteil entlanggehen und dabei die Gesichter und die Architektur der Neustadt betrachten. Die 30 Meter lange Fotografie von Christian Grovermann, die durch Einzelbilder zusammengefügt wurde, bietet einen Blick vom Neumarkt bis zum Rosenplatz durch die Johannisstraße.
Der Gang entlang des Bildes ist zugleich eine Reise durch die Zeit, denn die Fotos sind zwischen Mai und Oktober 2007 entstanden. Das 30 Meter lange Foto rahmt die Exponate der Ausstellung " Stadtalltag um St. Johann" ein. Zu den Ausstellungsstücken die ältesten stammen aus dem 14. Jahrhundert gehören das Bürgerbuch, Urkunden und Dokumente, ein Webstuhl sowie eine Fußbank, in die ungehorsame Bürger mit den Füßen gesperrt und öffentlich zur Schau gestellt wurden.
Den Mittelpunkt bildet das Artländer Himmelbett, das wahrscheinlich von " Einwanderern" aus dem Artland stammt, vermutet Kuratorin Antje Naujock. Sie berichtet auch, dass sich Neuankömmlinge in Osnabrück im Laufe der Jahrhunderte zunächst in der Neustadt ansiedelten.
Dies nahm Eva Berger, Leiterin des Kulturgeschichtlichen Museums, zum Anlass, Parallelen zur Gegenwart zu ziehen. Auch heute sei die Neustadt ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Eva Berger hat neben den aktuellen Ausstellungen zum Thema weitere Expositionen im Visier. Bis 2011, das Jahr, in dem die Johanniskirche ihr 1000-jähriges Bestehen feiert, soll jedes Jahr eine andere Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum stattfinden. Sie baut dabei auf Bürgerbeteiligung: Im Museum und in der Bürgerberatung in der Bierstraße liegen Fragebögen aus, auf denen nicht nur die Neustädter Wünsche für Ausstellungen ankreuzen und vorschlagen dürfen. Zudem hofft Eva Berger, dass sich die Geschäftsleute der Johannisstraße engagieren.
Die Doppelausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum ist bis zum 19. März zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 11 bis 18 Uhr, samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr.

Bilduntertitel

Auf einem 30 Meter langen Foto verewigten Fotograf Christian Grovermann und der Kommunikationsdesigner Dieter Kröger die Johannisstraße. Es ist neben zum Teil 700 Jahre alten historischen Gegenständen in der Doppelausstellung zum Thema Neustadt vom 16. Dezember bis 19. März zusehen. Foto: Egmont Seiler
Autor:
tw


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