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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Als Dank "so viel Eis, wie ihr wollt"
Zwischenüberschrift:
Museumschef begrüßt die 700.Besuchergruppe des Jahres
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hedi Osnabrück. Die Neuntklässler der Anne-Frank-Schule applaudierten spontan. Gerade hatte Museumsdirektor Rolf Spilker ihnen eröffnet, dass sie als 700. Besuchergruppe des Museums Industriekultur in 2007 einen Gutschein über " so viel Eis, wie ihr wollt" und eine Besichtigung der Eisfabrik Roncadin erhalten.
" Im Vorjahr hatten wir insgesamt 687 Gruppen. Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg, damit kann man sich als Museum sehen lassen", meinte Spilker, der in diesem Jahr insgesamt bis zu 750 Gruppen erwartet. Die Schüler jubelten, als sie bei einer Museumsführung von dem großzügigen Geschenk erfuhren. Damit hatten sie nicht gerechnet. Zusätzlich zum Eisgutschein erhielten sie freien Eintritt im Museum.
" An der Kasse zückten wir unser Geld und wollten die Tickets schon bezahlen, als Herr Spilker uns aufklärte. Das ist eine sehr gelungene Überraschung", freute sich Lehrerin Martina Hinz. Die Schüler würden sie nun mit Fragen löchern, wann sie den Gutschein denn einlösen würden. Das soll innerhalb des nächsten Schulhalbjahrs geschehen. In Begleitung der Lehrerinnen Hinz und Birgit Husemann besuchte die Abschlussklasse der Anne-Frank-Schule das Museum Industriekultur, um sich unterrichtsbegleitend über den Steinkohlebergbau am Piesberg zu informieren. Jan Tönnies führte die Gruppe durch das Haseschachtgebäude und fuhr sie im Fahrstuhl hinab in den 30 Meter unter der Erde liegenden Hasestollen.
Harte Arbeit unter Tage
Dort erklärte er ihnen die früher am Piesberg verrichtete Arbeit unter Tage und zeigte ihnen im Schein eines leuchtenden Handys eine Fledermaus, die an der Decke hing. Die Schüler durften eine mit Kohle beladene Lore einige Meter durch den Stollen fahren. " Das ist witzig und anstrengend", meinten Michelle und Janis (beide 16), die den Anfang machten. Nachdem Tönnies den Schülern erzählt hatte, dass die Bergmannsarbeit früher mit wenig Kleidung und wenig Licht in maximal 1, 50 Meter hohen Stollen noch deutlich härter als bei dieser kurzen Simulation gewesen war, entschied Michelle: " Ich will doch kein Bergmann werden."

Bilduntertitel

Gelungene Überraschung: Rolf Spilker bedankte sich bei einer neunten Klasse der Anne-Frank-Schule mit einem Gutschein. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
hedi


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