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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Die Stadt blüht auf
Zwischenüberschrift:
Gärtner pflanzen 70 000 Frühlingsblumen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wilder Verband: Sabine Placke verteilte gestern Stiefmütterchen und die kleineren Hornveilchen in den Beeten hinter dem Schloss. Foto: Klaus Lindemann

jan OSNABRÜCK. Der Frühling ist da. Zumindest im Schlossgarten, wo gestern die Stadtgärtner lausende von Stiefmütterchen und Hornveilchen gepflanzt haben. Heute und morgen sind die Blumenkübel und Rabatte am Ledenhof und in den Einkaufsstraßen an der Reihe. Insgesamt werden dann rund 70 000 Blumen Osnabrück verschönern.

Im Gegensatz zum vorigen Jahr spielt in diesem März das Wetter mit, und so konnten bei milden zehn Grad rund 20 Mitarbeiter des städtischen Eigenbetriebs Grünflächen und Friedhöfe planmäßig zur Tat schreiten. 2006 mussten sie aufgrund von Schnee und Eis bis zum Ende des Monats warten.

Auch die Gärtner blühten sichtlich auf, nachdem sie in den vergangenen Wochen fast ausschließlich mit der Kettensäge im Einsatz waren, um die Schäden des Orkans Kyrill zu beseitigen - eine zermürbende Arbeit. Fleißig war gestern Morgen auch Sabine Placke, die seit 20 Jahren bei der Stadt beschäftigt ist. In Windeseile verteilte sie Stiefmütterchen hinter dem fürstbischöflichen Schloss.

1500 bis 2000 Pflanzen zieren jetzt jedes der neun Beete - " im wilden Verband", wie Stefan Otte, der die Pflanzung organisiert hatte, erklärte. Das heißt: Die Blumen stehen nicht in Reih und Glied, das soll schöner und lebendiger aussehen.

Ostern blühen die Tulpen

Im Schlossgarten dominieren Gelb-, Weiß- und Orangetöne. Einige blaue Stiefmütterchen dazwischen sollen diesen Effekt noch verstärken. In der Krahn- und Bierstraße werden Rot und Pink vorherrschen. In die Beete setzen die Gärtner außerdem 6 500 Tulpen in allen Farben, die pünktlich zu Ostern blühen sollen. Ende Mai/ Anfang Juni werden die Frühjahrsblumen dann wieder durch die Sommerbepflanzung ersetzt, für die die Stadt in den vergangenen Jahren viel Lob bekommen hatte.

Verschiedene Gartenbaubetriebe aus der Region, unter anderem aus Wallenhorst, haben die Blumen geliefert. Ein Planungsbüro aus Soest hatte im Auftrag der Stadt die Pflanzpläne erarbeitet.

Und was ist, wenn der Winter doch noch einmal Einzug hält? " Kein Problem", sagt Stefan Otte. Die Frühlingsblumen sind frosthart bis minus sieben Grad. Und so kalt wird' s wohl nicht mehr werden.
Autor:
jan


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