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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Kein Scherz: Am 1. April sinken die Gaspreise
Zwischenüberschrift:
Durchschnittshaushalt spart knapp 100 Euro im Jahr - Milder Winter senkt Energieverbrauch
Artikel:
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Originaltext:
OSNABRÜCK. Die Stadtwerke Osnabrück senken zum 1. April die Gaspreise um durchschnittlich 6, 7 Prozent. Grund für die Preissenkung um 0, 35 Cent netto pro Kilowattstunde (kWh) sind sinkende Beschaffungskosten.

Nach den Berechnungen der Stadtwerke spart ein 4-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 23750 Kilowattstunden künftig 98, 92 Euro im Jahr. " Wir freuen uns, nach so langer Zeit wieder eine Gaspreissenkung verkünden zu können", erklärte Stadtwerke-Vor-standsvorsitzender Manfred Hülsmann gestern. Die Preise für Heizöl hätten ihr Spitzenniveau überschritten, infolge der ölpreisbindung sänken dadurch auch die Einkaufspreise. " Die jetzt eintretende Senkung der Bezugskosten geben wir im vollen Umfang an unsere Kunden weiter", ergänzte Hülsmann.

Auf Nachfrage teilte Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer mit, die Bezugspreise im laufenden Quartal seien um acht Prozent gesunken. Beim Gesamtpreis müssten aber auch die Steuern und Abgaben berücksichtigt werden, und die seien auf gleichem Niveau geblicbcn. So erkläre sich die Differenz zu den 6, 7 Prozent.

Noch im Januar hatte eine Rankingliste des Bundeskartellamts bestätigt, dass die Stadtwerke Osnabrück zu den günstigsten Gasversor-gcrn in Deutschland gehören. In vier nach Verbrauchsmengen unterteilten Kategorien belegten die Stadtwerke jeweils Spitzenplätze und schnitten besser ab als die Stadtwerke Münster, Biele-feld oder Hannover. " Mit unserer Senkung festigen wir unseren sehr guten Platz in diesem Ranking", betont Hülsmann.

Ein weiterer Aspekt lässt für viele Osnabrücker Haushalte eine niedrigere Heizkostenabrechnung erwarten. Durch den milden Winter wurde in der auslaufendcn Heizperiode deutlich weniger Erdgas als sonst üblich verbraucht. Bezogen auf den Jahresverbrauch, kann ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Mindcrvcr-brauch von knapp zehn Prozent rechnen. " Ein geringerer Verbrauch an Heizenergie wirkt sich natürlich positiv auf die Gaskosten aus", folgert Hülsmann.


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