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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Haltepunkt kostet über eine Million
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Gutachter halten Haller-Willem-Stopp am Rosenplatz für möglich
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Originaltext:
Nächster Halt Rosenplatz? Eine Haltestelle des Haller Willem an der Iburger Straße wäre technisch möglich. Die Kosten liegen nach ersten vorsichtigen Schätzungen bei über einer Million Euro. Foto: Jörn Martens

Haltepunkt kostet über eine Million

Gutachter halten Haller-Willem-Stopp am Rosenplatz für möglich

hin OSNABRÜCK. Der Bau einer Haltestelle für den Haller Willem am Rosenplatz wäre technisch möglich. Aber auch finanziell? Mindestens eine Million Euro würde die Haltestelle kosten.

Eine Machbarkeitsstudie, die die Planungsgesellschaft für den Nahverkehr (Pianos) in Auftrag gegeben hatte und jetzt dem Stadtentwicklungsausschuss vorstellte, kommt zu dem Ergebnis, dass ein Haltepunkt westlich der Brücke über die Iburger Straße grundstzlich möglich wäre. Das ist keineswegs selbstverständlich, weil in diesem Gleisabschnitt eine Fülle von Signaltechnik für den Bahnhof verborgen ist. Um möglichst wenig in die Technik einzugreifen, schlagen die Gutachter der Firma ConTrack vor, den Haltepunkt etwa 70 Meter von der Brücke entfernt anzulegen.

Grundsätzlich begrüßt auch die Pianos den Plan, am Rosenplatz einen Haltepunkt zu schaffen. Dafür sprachen die " hohe Siedlungsdichte" an der Iburger Straße, die bessere Erreichbarkeit der südlichen Innenstadt und die Aussicht, dass Schüler der Berufsbildenden Schulen den Haltepunkt nutzen könnten. Die Nahverkehrsplaner kalkulieren mit 280 Ein- und Ausstiegen an Werktagen und mit 190 an Wochenenden. Zum Vergleich: Im Bahnhof Hasbergen werden werktags 250 Ein- und Ausstiege gezählt. Binnen fünf Jahren erwarten die Planer einen Zuwachs auf 360 Bahnkundcn, die am Rosenplatz ein- oder aussteigen. Bei diesen Prognosen stützen sich die Experten auf Erfahrungen vom Hasetor-Bahnhof. Von 2001 bis 2005 stieg die Zahl der Nutzer um 38 Prozent.

Die Idee wird von einer breiten Mehrheit unterstützt. Selbst Ministerpräsident Christian Wulff hat sich in einem Brief an die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) für den Halt Rosenplatz starkgemacht.

Unklar ist aber, wer die Station bauen müsste. Der geplante Standort gehört der Deutschen Bahn Netz AG. Die zentrale Rolle aber spielt die Landesnahverkehrsgesellschaft, die den Nahverkehr bei Dienstleistern wie der Nordwestbahn in Auftrag gibt. Entscheidend sei, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft durch eine fundierte Planung von diesem Projekt überzeugt werde, sagte Gerd Stolle vor dem Ausschuss. Stolle kündigte an, dass die Pianos " möglichst bald" Gespräche mit Bahn und LNVG führen werde.

Über die Höhe der Kosten gibt es bislang keine verlässlichen Angaben, allenfalls grobe Schätzungen. Gerd Stolle sagte: " Unter einer Million Euro wird das nicht zu haben sein."

Infoveranstaltung: Heute um 20 Uhr wird die Machbarkeitsstudie im Ratssitzungssaal öffentlich vorgestellt.
Autor:
hin


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