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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Wetter zum Überschnappen
Zwischenüberschrift:
Tief Hannes bringt Regen, Wind und einen kleinen Temperatursturz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Dem Wetter ausgeliefert: Heftige Böen machten es zeitweise unmöglich, sich mit dem Schirm vor dem Nasswerden zu schützen. Die Winterjacke mit Pelzbesatz war am Morgen bei fast 13 Grad noch zu warm. Foto: Klaus Lindemann

Reichlich Wasser führt in diesen Tagen die Hase: An manchen Stellen wie hier in Lüstringen tritt sie über die Ufer. Foto: Seiler

mac Osnabrück. Kaum zu glauben: Gestern war es genauso warm wie an manchem Tag im Mai. In beiden Fällen zeigte das Thermometer etwas mehr als 12 Grad an zur Maiwoche ein wenig kühl, zum Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt aber deutlich zu warm. Wobei die Temperatur ab gestern Mittag dann um ganze sechs Grad fiel bei knapp 13 Grad um 7 Uhr morgens hätte so mancher Fahrradfahrer sich wohl gerne seinen Wintermantel vom Leib gerissen, während er für diesen dann um 14 Uhr bei etwa 6, 7 Grad wohl wieder dankbar war.
Zumal es nicht nur kühler wurde, sondern auch nass war also so richtig ungemütlich. Mittlerweile ist die Hase an manchen Stellen über die Ufer getreten. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, gab es von Mittwoch bis gestern Nachmittag etwa 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Bei einem heftigen Sommergewitter kann es zwischen 25 und 50 Liter pro Quadratmeter Niederschlag geben. Außer dem Regen brachte Sturmtief Hannes gestern auch heftigen Wind nach Osnabrück. Er blies so heftig, dass die Glastür eines Schuhgeschäfts am Nikolaiort aus der Verankerung brach. Die Tür fiel auf den Fußweg, wo das dicke Sicherheitsglas zerschellte. Verletzt wurde niemand. Auch den festlich geschmückten Weihnachtsbaum am Nikolaiort verschonte Hannes nicht: Einige der ballgroßen goldenen Kugeln mit den roten Schleifen wehten von den unteren Ästen und landeten unsanft auf dem Boden.
Dabei hat sich der Dezember bislang etwas kühler angelassen als im vergangenen Jahr. Die gestrigen knapp 13 Grad toppte der 5. Dezember 2006 immerhin mit der Spitzmarke von 15 Grad Celsius. 2006 wies die erste Dezemberwoche eine Temperaturkurve auf, die konstant etwas höher verlief als in diesem Jahr. Das zeigte bislang mehr Schwankungen und dabei einige warme Höhepunkte.
Autor:
mac


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