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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
In dieser Schule hat es mal gebrannt
Zwischenüberschrift:
In der Heiligenwegschule sind noch andere Institutionen untergebracht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rei Osnabrück. Wie ein großes H sieht die Heiligenwegschule, aus der Luft betrachtet, aus. In dem Gebäudekomplex findet sich nicht nur die Grundschule.
Die Räume der Grundschule sind im Hauptteil des Komplexes untergebracht. Darin sind auch das Heinz-Fitschen-Haus und eine Kindertagesstätte zu finden. In den zwei Trakten, die im rechten Winkel an das H angrenzen, ist ein Hort untergebracht.
Ostern 1956 zu der Jahreszeit begann damals das neue Schuljahr bezogen Schüler und Lehrer ihre neue Schule im Schinkel. Oder besser gesagt, ihre zwei Schulen. Denn in den Anfangstagen waren eine katholische Bekenntnisschule und eine Gemeinschaftsschule in dem Gebäude am Heiligenweg, der unten im Bild zu sehen ist, untergebracht.
Mitte der 70er Jahre wurden beide Schulen zu einer zusammengelegt. Heute gehen 190 Mädchen und Jungen zur Heiligenwegschule. Die Jahrgänge eins bis drei sind dreizügig. Im vierten Jahrgang gibt es nur zwei Parallelklassen.
1984 gab es in der Schule große Aufregung, weil es im Lehrerzimmer brannte. Einige Jugendliche waren nachts in das Gebäude eingedrungen, um dort eine Party zu feiern. Dabei schmissen sie brennende Zigaretten in die Papierkörbe. Lehrer und Schüler mussten daraufhin vorübergehend in die damals noch existierende Sonderschule umziehen, die dort ihre Räume hatte, wo inzwischen der Hort ist.
500 000 DM kostete der Schaden, der durch das Feuer angerichtet worden war. Betroffen waren vor allem das Lehrer- und das Schulleiterzimmer, die an der Stelle im Gebäude lagen, wo heute der Jugendtreff ist. In den Klassenzimmern waren Tische und Stühle mit einer leichten Rußschicht überzogen.
Seit zwei Jahren ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule angebracht. Die blauen Solarzellen sind nach Süden ausgerichtet, damit sie so möglichst viel Strom produzieren. Sie können im Jahr 24 000 Kilowattstunden produzieren. Die Grundschule im Schinkel war nach der Rosenplatzschule die zweite Schule in der Stadt, auf deren Dach eine solche Anlage installiert wurde.
Das Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.

Bilduntertitel

Die Architektur der Heiligenwegschule ist typisch für die 50er Jahre, in denen sie gebaut wurde. Seit zwei Jahren ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule installiert. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rei


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