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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Studenten fahren jetzt im Zehn-Minuten-Takt
Zwischenüberschrift:
Morgens mehr Busse auf der Linie 21 zum Westerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
tw Osnabrück. Morgens um halb acht ist es am Hauptbahnhof hektisch und voll. Studenten strömen aus den Zügen zum Busbahnhof, um zur Fachhochschule am Westerberg zu gelangen. Um diesen Ansturm aufzufangen, haben die Stadtwerke seit gestern in der Stoßzeit von 7.24 bis 8.04 Uhr die Taktung der Buslinie 21 testweise auf zehn Minuten umgestellt.
Wer morgens zwischen 7.30 und 8 Uhr ins Bahnhofsgebäude gehen will, der schwimmt an bestimmten Zeiten gegen den Strom. Immer dann, wenn die Fahrgäste aus einem Zug ausgestiegen sind, wird es voll und hektisch auf dem Bahnhofsvorplatz. Studenten, die um ein kurzes Interview für die Zeitung gebeten werden, antworten alle mit dem gleichen knappen Satz: " Keine Zeit!"
Gegen 7.15 Uhr kommen die Schüler aus dem Umland nach Osnabrück. Eine Viertelstunde später folgen die Studenten. Für sie gibt es seit der Umstellung des Fahrplans Ende August die Möglichkeit, direkt vor die Tür der FH zu fahren. Davon machen sie reichlich Gebrauch. " Die Nachfrage in diesem Umfang hat uns vollkommen überrascht", sagte der Geschäftsbereichsleiter Verkehrsangebot der Stadtwerke, Martin Meyer. Er beobachtete gestern Morgen die Premiere der neuen Taktung am Bahnhof.
Martin Meyer sah, wie die Studenten die neu eingesetzten Busse der Linie 21 um 7.34 Uhr stürmten. Seine Miene hellte sich trotz des trüben Wetters und der frühen Tageszeit auf. Das Experiment glückte, obwohl der dynamische Fahrgastanzeiger noch auf die alte 20-Minuten-Taktung eingestellt war. So heißen die Tafeln am Bussteig, auf denen die Abfahrtzeiten angezeigt wird. In diesem Fall hinkte die Technik den Menschen hinterher.
Dank des neuen Zehn-Minuten-Takts sind die Studenten der FH nun in der Lage, pünktlich zu ihren Vorlesungen zu gelangen. " Viele Fahrgäste bedeuten Verspätungen", erklärte Martin Meyer. Durch den doppelten Einsatz der Busse werden diese Verspätungen vermieden. Auch wenn die Züge mal nicht pünktlich ankommen sollten, sind die Studenten durch den Zehn-Minuten-Takt in der Lage, rechtzeitig um 8.15 Uhr im Auditorium zu sein.
Im Gegensatz zur Buslinie 61, die den Stadtwerken viel Kritik einbrachte, ist die Linie 21 ein Erfolgsmodell. Deswegen freute sich Martin Meyer über die hohen Fahrgastzahlen. " Die müssen aber erst mal bewältigt werden", merkt er einschränkend an. Am 19. Dezember haben die Stadtwerke Gewissheit. Dann endet die Testphase.

Bilduntertitel

Zeittakt verdichtet: Die Linie 21 fährt morgens testweise öfter vom Bahnhof zur Fachhochschule. Grund dafür ist der enorme Fahrgastandrang. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
tw


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