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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Standfeste Eiche passt ins Heger Holz
Zwischenüberschrift:
Laischaft forstet nach Orkan Kyrill verstärkt mit Laubgehölzen auf
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
swa Osnabrück. An " Kyrill", dem schweren Orkan vom Januar dieses Jahres, kam bei der Versammlung der Heger Laischaft kein Redner vorbei. Frank Henrichvark, als Wort- und Buchhalter erster Mann der Laischaft, berichtete den Interessenten von einem Holzeinschlag in diesem Jahr von über 2000 Festmetern. Das ist das Vierfache der normalen jährlichen Holzernte. Vier Hektar Wald wurden insgesamt vom Sturm umgemäht.
Dass die Wege durch die umstürzenden Bäume und die anschließend durch den Wald am Rubbenbruchsee rollenden Forstmaschinen kaum gelitten hätten, erfreute Ingo Klute. Das für die Wege und Liegenschaften im Laischaftswald zuständige Vorstandsmitglied wertete das als Erfolg der Wegebau-Investitionen in den vorangegangenen Jahren.
Förster Frank Berstermann bestätigte vor der Versammlung noch einmal die Einschätzung des Laischaftsvorstandes: " Kyrill" habe innerhalb Niedersachsens im Bereich des Forstamtes Osnabrück am heftigsten gewütet. Vor allem die Fichtenbestände hätten gelitten. Von dieser Baumart lag Ende 2007 das 20-Fache der Holzmenge eines normalen Jahres am Boden.
Nach Süden konnten die Förster kaum Holz verkaufen, weil im Sauerland noch größere Holzmengen in die Waagerechte gepustet worden waren. Dennoch habe das Holz der Laischaft und anderer Wälder der Region Richtung Norden verkauft werden können. In Norwegen, so Berstermann, habe man viele dankbare Abnehmer gefunden. Der Förster berichtete den Interessenten: " Alles, was bei Ihnen umgefallen ist, ist inzwischen verkauft und bezahlt."
Er appellierte an die Laischafter, die Wiederaufforstung weiter entschlossen voranzutreiben. Die Mitglieder selbst haben auf kleineren Flächen inzwischen rund 3000 Bäume gepflanzt, 2000 Bäumchen sollen noch in diesem Jahr gesetzt werden. Für das kommende Jahr sind über 10 000 Jungpflanzen reserviert. Berstermann riet, die Gelegenheit zu nutzen, den Wald standortgerecht umzubauen. Für das flache und feuchte Gelände am Rubbenbruchsee sei vor allem die Stieleiche geeignet. Keine einzige hatte " Kyrill" im Heger Holz geschafft.
Autor:
swa


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