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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schulsport: Hallen werden saniert
Zwischenüberschrift:
Neue Pläne für Widukindland
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rei Osnabrück. Die Stadtverwaltung hat eine Prioritätenliste der sanierungsbedürftigen Schulsporthallen erstellt. Sechs Turnhallen sollen bis 2011 grundsaniert werden. Im Schul- und Sportausschuss stand aber auch der Neubau einer Gymnastikhalle im Widukindland zur Debatte.
Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Halle der Heiligenwegschule in Schinkel. Die Sanierung dort beginnt voraussichtlich im nächsten Frühjahr. Das Land Niedersachsen habe den Antrag auf Fördergelder für dieses Jahr allerdings abgelehnt, teilte Fachbereichsleiter Hans-Georg Freund dem Ausschuss mit.
Die Sporthalle der Backhausschule soll neu gebaut werden. " Für eine Sanierung müsste die Halle entkernt werden", erklärte Freund. Das würde 1, 2 Millionen Euro kosten. Ein Neubau der Halle koste dagegen mit 1, 5 Millionen nur 300 000 Euro mehr. Auch hierfür hat die Stadt Landesmittel beantragt.
Auch das Carolinum wird möglicherweise eine neue Halle bekomen. Das Gymnasium ist die dritte Schule auf der Prioritätenliste. Außerdem stehen die Halle des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums und der Agnes-Miegel-Realschule (Platz vier) sowie die Turnhallen der Käthe-Kollwitz-Schule (Platz fünf) und des Schulstandortes Lüstringen (Platz sechs) auf der Liste. Insgesamt acht Millionen Euro sind für die Sanierungen in der mittelfristigen Finanzplanung des Eigenbetriebs Immobilien- und Gebäudemanagement bis 2011 vorgesehen.
Der Ausschuss diskutierte auch über eine mögliche neue Gymnastikhalle im Widukindland. Sowohl OB Boris Pistorius als auch die CDU-Ratsfraktion hatten dafür eine Anfrage im Ausschuss eingereicht.
Bereits 2001 hatte es schon einmal Planungen für eine neue Turnhalle im Widukindland gegeben. Gebaut wurde sie aber nicht. Inzwischen reicht die vorhandene Halle neben der Grundschule aber nicht mehr aus. Der TSV Widukindland kann derzeit keine neuen Mitglieder aufnehmen.
Die CDU und der OB begründen ihren Antrag damit, dass der Sportverein wichtig für die Jugendarbeit in dem Stadtteil ist. Unter den 829 Vereinsmitgliedern sind allein 346 Jugendliche. Das entspricht einem Anteil von über 40 Prozent (Stand: 1. Januar 2007).
Bedingung für einen Neubau im Widukindland wäre aber, dass der TSV sich an den Kosten beteiligt. Nach bisherigen Schätzungen würde die Gymnastikhalle mindestens 300 000 Euro kosten, könnte aber wegen Preissteigerungen und nicht vorhersehbaren Arbeiten auf 500 000 Euro steigen.
Kultusdezernent Reinhard Sliwka regte derweil an, statt eines Neubaus den Abzug der britischen Armee abzuwarten und zu prüfen, ob die nahe gelegene Turnhalle am Limberg für den TSV geeignet sei. An den Sanierungsplänen für die zuvor genannten sechs Schulsporthallen werde das jedenfalls nichts ändern, betonte Sliwka. " Die müssen durchgeführt werden."

Bilduntertitel

Erst im Jahr 2002 wurde eine neue Turnhalle in der Kaserne am Limberg gebaut. Die könnte künftig vom TSV Widukindland genutzt werden. Foto: Archiv/ Uwe Lewandowski
Autor:
rei


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