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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Parken: Zurück in die Zukunft
Zwischenüberschrift:
Autofahrer werden wieder zahlen – Zunächst am Automaten, später mit dem Handy
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. Die Stadt steuert beim Parken zurück in die Zukunft: Das Parken an den Straßen in der Innenstadt kostet demnächst 1, 50 pro Stunde. Kassiert wird zunächst am Automaten, in Zukunft vielleicht über das Handy.
Der Stadtentwicklungsausschuss billigte mit den Stimmen von SPD und Grünen das Parkraumbewirtschaftungskonzept. Am Dienstag, 18. Dezember, wird der Rat abschließend beraten. Die Verwaltung wird zur Umsetzung nach eigenen Angaben mindestens vier Monate benötigen. Das bedeutet: Ab Frühjahr 2008 hat die Parkscheibe auf den Straßen innerhalb des Wallrings ausgedient. Es werden Parkautomaten aufgestellt (Einzelheiten im gelben Kasten rechts).
CDU-Ratsfrau Katharina Schlattner sagte, die CDU bleibe bei ihrem grundsätzlichen Nein zur Parkgebühr, halte aber Wort: In den Haushaltsberatungen hatten sich die Fraktionen auf einen Kompromiss in der Park-Frage verständigt, der jetzt umgesetzt wird.
Über die Details wird aber weiter eifrig gestritten. Zum Beispiel: Die CDU will eine einfache Tarifstruktur 50 Cent für 30 Minuten, ein Euro pro Stunde. Die Mehrheit folgt aber dem Verwaltungsvorschlag, 50 Cent für 20 Minuten zu kassieren. Die CDU forderte vergebens, am Wallring keine Gebühren zu erheben, an allen Automaten sogenannte Brötchentasten (15 Minuten freies Parken) zuzulassen und auf Schranken auf der Großen Domsfreiheit zu verzichten.
Einen Sonderweg will die CDU für den Bahnhofsvorplatz, der da waren sich alle einig zu Stoßzeiten im Verkehrschaos versinkt. Das Konzept sieht vor, dass die Halteverbote aufgehoben und gebührenpflichtige Parkzonen (17 Plätze) eingerichtet werden. 15 Minuten sollen mittels Brötchentaste frei bleiben. Die CDU wollte mehr: ein eigenes Konzept und eine bessere Werbung für die Bahnhofsgarage.
Marita Sliwka (FDP) blieb mit ihrer Forderung allein, sofort und konsequent auf das moderne " eParking" (bezahlen mit dem Handy) umzustellen. " So weit sind wir noch nicht", sagte Volker Bajus (Grün). Das Handyparken wird parallel fortentwickelt.
An der Iburger Straße werden keine Gebühren erhoben. Die Lotter Straße bleibt frei, bis der Umbau abgeschlossen ist. Dann soll neu beraten werden. CDU und FDP lehnen gebührenpflichtige Stellplätze an der Lotter Straße kategorisch ab.

Bilduntertitel

Die Zukunft: Auch Osnabrück will das " eParking" per Handy möglich machen. Es wird in vielen Städten schon praktiziert. Das Foto entstand in Wiesbaden. Foto: dpa
Autor:
hin


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