User Online: 1 | Timeout: 21:52Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Buslinien weiter umstritten
Zwischenüberschrift:
Arbeitskreis Lokale Agenda
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
tw Osnabrück. Der Buslinienstreit war am Dienstagabend auch Thema im Arbeitskreis Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21. Dessen Teilnehmer beschlossen, die geplante Fahrgastzählung im Frühjahr 2008 abzuwarten, um dem Rat dann vorzuschlagen, die Ausgaben für den öffentlichen Nahverkehr eventuell zu erhöhen.
Ursprünglich stand ein anderes Verkehrsthema auf der Tagesordnung der Lokalen Agenda: der Lückenschluss der A 33-Nord. Wegen der Erkrankung eines Vortragenden wurde im Stadthaus über das neue Bus-Verkehrsnetz der Stadtwerke gesprochen.
Heinz Stucke und Günter Wehmeier, die " Berningshöher", trugen ihre Argumente noch einmal vor. Dies durchaus mit einer Portion Emotionalität: Durch die Streichung der Buslinie 61, so ihr Hauptvorwurf an die Stadtwerke, seien vor allem ältere Menschen nicht mehr in der Lage, die Berningshöhe zu verlassen, um zum Apotheker, zur Kirche oder zum Einkaufen zu gelangen. Auch die Ersatzlinie 51 sei keine echte Alternative. Wehmeier sagte: " Die Emotionen auf der Berningshöhe sind am Kochen."
Stadtwerke-Verkehrsvor-stand Dr. Stephan Rolfes und SPD-Ratsmitglied und Stadtwerke-Aufsichtsratmitglied Nils Peters waren bemüht, die Wogen zu glätten. Rolfes schilderte die Situation der Stadtwerke, die den Spagat versuchte, möglichst viele Menschen dort abzuholen, wo sie wohnen, und gleichzeitig wirtschaftlich zu arbeiten. Die Streichung der Linie 61 nannte er eine Verschlechterung, aber zumutbar. " Jeder zusätzliche Bus, der eingesetzt wird, kostet uns pro Jahr 100 000 Euro", sagte er. Rolfes wies zudem darauf hin, dass zahlreiche finanzielle Mittel von Bund und Ländern zum Teil komplett gestrichen wurden.
Peters berichtete, dass es die Ratsmitglieder nicht unberührt lasse, wenn gesagt werde, dass Menschen das Lebensumfeld abgeschnitten werde. Grundlage für die Neugestaltung des Busnetzes seien Fakten gewesen. An anderen Stellen, wie zum Beispiel der Fachhochschule, seien die Neuerungen besser angenommen worden als erwartet. An der Albrechtstraße wird momentan über eine Zehn-Minuten-Taktung nachgedacht.
Brigitte Gantke, Sprecherin des Agenda-Arbeitskreises, brachte die unterschiedlichen Positionen auf den Punkt: Bürgerfreundlichkeit oder Wirtschaftlichkeit? Im März soll es ein neues Gespräch mit den Stadtwerken, den Bürgervereinen und Initiativen geben, kündigte Peters an. Aufgrund dann vorliegender Zahlen will der Arbeitskreis eine Empfehlung an den Rat aussprechen.
Was meinen Sie? Schreiben Sie an: Neue OZ, Redaktion Stadt Osnabrück, Breiter Gang 10–16, 49074 Osnabrück, Fax 05 41/ 310-640, www.neue-oz.de/ buslinien/
Autor:
tw


Anfang der Liste Ende der Liste