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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auch der Müll soll teurer werden
Zwischenüberschrift:
Im Januar droht wieder eine Gebührenerhöhung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
prin Osnabrück. Die Kostenspirale dreht sich weiter: Zu Beginn nächsten Jahres wird die Stadt Osnabrück voraussichtlich die Müll- und Straßenreinigungsgebühren erhöhen.

Ein Zwei-Personen-Haushalt zahlt dann jährlich für die 40-Liter-Restmüllonne 57 Euro (bisher 55, 32 Euro). Eine Familie mit einer 120-Liter-Tonne wird mit 160, 20 Euro zur Kasse gebeten (bisher 156 Euro). Die Straßenreinigung wird um 24 Cent pro Meter und Jahr teurer.
Der größte Preissprung droht beim Biomüll: Die 120-Liter-Tonne verteuert sich auf 46, 80 Euro (bisher 38, 28 Euro).
Der Werksausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb beschäftigte sich in seiner Sitzung am Dienstagabend mit dem Thema, fasste aber keinen Beschluss. Der Grund: " Der Beschlussvorschlag soll erst noch in den Fraktionen diskutiert werden", erklärte Ausschussvorsitzender Josef Thöle (CDU). Allerdings signalisierten die Ausschussmitglieder, dass sie den Beschlussvorschlag zur Gebührenerhöhung mittragen werden.
Überschüsse
Erst im vergangenen Jahr hatte die Stadt die Müllgebühren um 7, 5 Prozent angehoben. Trotzdem ist die Müllabfuhr derzeit noch billiger als im Landkreis.
Die Begründung für die wiederholte Preissteigerung liefert Werksleiterin Dr. Marietta Klekamp-Lübbe: Vor einigen Jahren hat der Abfallwirtschaftsbetrieb bei der Müllabfuhr Gewinne erwirtschaftet. Von diesen Überschüssen habe man in den vergangenen beiden Jahren gezehrt. Eine Preisanhebung war trotz gestiegener Kosten unnötig. Diese Überschüsse sind jetzt aufgebraucht. Eine Gebührenanhebung ist deshalb unumgänglich.
Eine andere Begründung gibt es dagegen beim Biomüll: Dort liegen die Gebühren deutlich unterhalb der tatsächlichen Kosten. Der Fehlbetrag wird aus den Einnahmen der Restmüll-Abfuhr beglichen. Diese Subventionierung des Biomülls soll ab Januar reduziert werden. Die Folge: Die Biomüll-Gebühren steigen.
Der Reiz entfällt
" Was passiert, wenn der Biomüll nicht mehr subventioniert wird?", fragte Finanzdezernent Karl-Josef Leyendecker und lieferte sich selbst die Antwort: " Die Gebühren für die Biomülltonne explodieren." Dann entfiele für die meisten Osnabrücker auch der Anreiz, Restmüll undBiomüll zu trennen.
Die gute Nachricht des Abends lieferte ebenfalls der Finanzdezernent: In den nächsten Jahren sollen die Müllgebühren nicht angehoben werden. Vorausgesetzt, " dass die Spritkosten nicht explodieren".

Bilduntertitel

Für die Abfallentsorgung müssen die Osnabrücker ab Januar voraussichtlich tiefer in die Tasche greifen. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
prin


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