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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fahrgastverbände geben verärgerten Buskunden recht
Zwischenüberschrift:
Neue Buslinien sorgen weiter für Zündstoff
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
swa Osnabrück. Nach der lebhaften Versammlung von Anwohnern der Berningshöhe geht die Diskussion um die neuen Buslinien in der Stadt weiter. Der Arbeitskreis Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21 befasst sich heute mit dem Thema, 17.30 Uhr, Stadthaus, Raum 717/ 718. Fahrgastverbände schließen sich der Kritik der Bürger an.
Martin Sturm von Pro Bahn kritisiert vor allem das Verfahren: " Wie seit Werner Schniedermanns Ausscheiden üblich bei den Stadtwerken wurde heimlich und im Hinterstübchen gegrübelt." Der Fahrgast sei im Vorfeld nicht einbezogen worden: " Er hätte ja Bedenken äußern können." Auch Fahrgastverbände oder der vom Stadtrat eingeführte Fahrgastbeirat hätten nur inoffiziell oder gar nicht von der Liniennetzreform erfahren.
Sturm: " Wie üblich bei den Preiserhöhungen der letzen Jahre haben die Stadtwerke mit Zustimmung des Rates die Kundschaft übertölpelt." Die Linie E 51 sei kein ehrliches Angebot der Stadtwerke. Dass hier unregelmäßig nach einem nicht merkbaren " Humpeltakt" gefahren werde, erleichtere den Stadtwerken den Beweis, dass mit dieser Linie niemand fahren wolle. Ähnlich sei es schon einmal in Widukindland praktiziert worden. Sturm: " Auch das Thema Berningshöhe wird ausgesessen und die E 51 alsbald Geschichte sein." Der Fahrgastbeirat habe kein Ohr für Fahrgäste oder finde sich damit ab, nicht ernst genommen zu werden?
Tobias Demircioglu vom VCD (Verkehrsclub Deutschland) begrüßt einerseits zwar die Anbindung der Fachhochschule am Westerberg sowie des Finanz- und Arbeitsamtes in das Busnetz. Kritisch sieht der VCD allerdings, dass immer mehr Stadtbusse im mittleren Weg Schleifen fahren und somit die Fahrzeit verlängern.
Direkter und sinnvoller sei es, Busse zu haben, die entweder Ringlinie oder eine direkte Linie vom Stadtrand ins Zentrum sind und dann eine Art Spinnennetz als Liniensystem bilden. Dabei können Linien am Stadtrand wieder zusammenkommen und Fahrgäste dort umsteigen, wie zum Beispiel bei Linie 3 und 5 am Waldfriedhof Dodesheide oder Linie 2 und 3 am Kreisel Atterfeld. Zeitaufwendig sind aber Schleifenfahrten, die mitten im Linienweg sind, wie zum Beispiel Linie 9 von Hörne durch die Wüste ins Zentrum oder der Stadtbus von der Berningshöhe vorbei an der Agentur für Arbeit zum Neumarkt.
Und was meinen Sie? www.neue-oz.de/ buslinien/

Fotountertitel

Die Verärgerung über die Absage an ihrer Versammlung war den Anwohnern der Berningshöhe anzusehen. Foto: Elvira Parton
Autor:
swa


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