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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
FDP für elektronische Parkzonen
Zwischenüberschrift:
Fraktion für bargeldloses System
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Liberalen wollen eine technisch innovative Lösung zur Parkraumbewirtschaftung in Osnabrück. Das fordert die FDP-Fraktion in einer Vorlage für die kommende Ratssitzung. Das Thema steht bereits morgen auf der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt.
Mit dem sogenannten " e-Parking" sollen die Parkstände im öffentlichen Straßenraum innerhalb des Wallrings demnächst bewirtschaftet werden. Das habe Vorteile für die Stadt und für die Bürger. " Mit nummerierten Parkplätzen in " e-Parking-Zonen" kann manüber das Handy bargeldlos und unkompliziert zahlen. Eine Parkuhr oder ein Parkscheinautomat sind dafür nicht erforderlich", erläutert Oliver Hasskamp, Mitglied der FDP-Ratsfraktion. Das System stamme aus der Schweiz und sei dort erprobt und vom Bürger angenommen.
" Das von der Verwaltung vorgeschlagene Konzept ist aufwendig und kostspielig", meint der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Thiele. Den Einnahmen aus den Parkscheinautomaten stünden Geräte-, Wartungs- und Leerungskosten gegenüber. Diese Kosten könne man mit dem von den Liberalen favorisierten System vermeiden. Die Bürger könnten direkt über ihr Handy ihr " Parkgeschäft" erledigen.
Die Einführung der sogenannten Brötchentaste wird von der FDP abgelehnt. Es sei für die Bürger nicht möglich, innerhalb von 15 Minuten ihre Besorgung zu erledigen. Die Liberalen wollen deshalb in den Geschäftsstraßen Bierstraße, Hasestraße, Dielingerstraße und Johannisstraße ein kostenloses Parken für 30 Minuten ermöglichen. " Damit kommen wir den Anregungen der kleinen Geschäfte in diesen Bereichen entgegen", so Maria-Theresia Sliwka, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion. Die Parkhöchstdauer solle dabei weiterhin auf eine Stunde begrenzt bleiben.
Das Konzept der FDP sieht ebenfalls eine flexible Bewirtschaftung der OPG-geführten Parkhäuser vor. Hier sollen die Marktgegebenheiten von Angebot und Nachfrage die Auslastung der Häuser verbessern. In auslastungsschwachen Zeiten sollen die Parkgebühren entsprechend gesenkt werden.
An innovativen Ideen in der Parkraumbewirtschaftung lasse sich die zukünftige Attraktivität Osnabrücks ablesen, so ist sich Thiele sicher. In diesem Konzept spielten gerade die Parkhäuser eine wichtige Rolle.


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