User Online: 1 | Timeout: 05:19Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Giebel fürs Theater
Zwischenüberschrift:
Ausstellung zum Wiederaufbau-Projekt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hmd Osnabrück. Als bedeutsame Spendergruppe haben sich die Osnabrücker beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche erwiesen. Nun ist Engagement in eigener Sache gefragt: Die Förderinitiative Jugendstilgiebel des Architekten- und Ingenieurvereins Osnabrück (AIV) möchte die " Krone" des Osnabrücker Theaters wiederherstellen. Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland unterstützt das Vorhaben mit einer neuen Ausstellung, die jetzt ihre Pforten öffnete.
Einen Monat werden die Exponate in den Räumen der IHK zu sehen sein. Die Hoffnung der Initiatoren: Osnabrücker Unternehmen beteiligen sich mit Spenden an dem Bauvorhaben. Rund 450 000 Euro werden die Arbeiten kosten, etwa ein Drittel davon hat der AIV bereits bei Privatpersonen, Unternehmen und der Stiftung der Sparkasse Osnabrück eingeworben. Ein weiteres Problem: Die Zeit für die Realisierung des Projekts drängt. 2009 feiert das Theater sein 100-jähriges Bestehen. Damit sie nicht mit den Vorbereitungen für die Jubiläumsspielzeit kollidieren, sollen die Arbeiten bereits im kommenden Jahr abgeschlossen werden, erläuterte der Kassenwart Heiko Tilebein.
Letzte Lücke schließen
Mit dem Jugendstilgiebel könnte auch die letzte Lücke, die der Zweite Weltkrieg gerissen habe, geschlossen werden, sagt der AIV-Sprecher Dieter Neumann. Im Krieg war das Theater schwer beschädigt worden. Nach 1945 wurde das Dach nicht wieder in alter Form aufgebaut, sondern durch ein Walmdach ersetzt.
Für den IHK-Hauptgeschäftsführer Hubert Dinger ist das Vorhaben nun eine " unterstützenswerte Initiative", die das Stadtbild prägen und bei Touristen, die Osnabrück besuchen, auf großes Interesse stoßen werde.
Autor:
hmd


Anfang der Liste Ende der Liste