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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für die Bürger der Neustadt gekämpft
Zwischenüberschrift:
Hörnschemeyer gibt Vorsitz ab
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
iza Osnabrück. Noch immer ist der Neumarkt für ihn " nicht Mittelpunkt, sondern Grenze von Alt- und Neustadt". Eine kritische Haltung einzunehmen, das hat Dr. Werner Hörnschemeyer nie gescheut. Besonders für die Belange der Neustadt hat er sich seit 46 Jahren als Vorsitzender des Bürgervereins eingesetzt. Jetzt gab er das Amt an seinen Nachfolger Wolfgang Schaper ab.
Die Trennlinie des Neumarktes ist für Hörnschemeyer der Grund für eine ungleichmäßige Entwicklung im Innenstadtbereich. " Die Kaufleute in der Johannisstraße haben darunter zu leiden, dass bisher kein Konzept für die Nutzung und Gestaltung des Neumarktes gefunden wurde." Schon in den 1950er Jahren sei im Bürgerverein " vor diesem Knackpunkt" gewarnt worden, aber noch immer stehe keine Lösung bereit.
Trotzdem kann der Bürgerverein auf eine hervorragende Bilanz der Amtszeit Hörnschemeyers verweisen. " Von uns wurden die Impulse für die Neugestaltung des Salzmarktes, die Restaurierung des Neustädter Rathauses, die Sportanlage am Schölerberg und vor 25 Jahren für den Bau der Stadthalle gegeben." Für Hörnschemeyer ist es die Aufgabe eines solchen Vereins, " die kommunalpolitischen Interessen eines Stadtteils zu realisieren".
Im Laufe seiner Amtszeit haben sich die Aufgaben gewandelt. " Die Bürger denken kritischer und versuchen verstärkt, ihre Interessen zu artikulieren", sagt der 80-Jährige. Das habe ihn immer häufiger in Kontakt mit dem Rat und der Verwaltung der Stadt gebracht, wodurch eine enge Verbindung und ein " sehr gutes Vertrauensverhältnis" entstanden seien.
Werner Hörnschemeyer nennt sich selbst einen " Vereinsverrückten", der sich für vieles gleichzeitig einsetzt, ob es nun für den Zoo oder den VfL ist. " Jetzt bin ich 80 Jahre alt und ziehe mich allmählich aus den Vereinstätigkeiten zurück", erklärt der noch heute jeden Tag in seiner Kanzlei anzutreffende Rechtsanwalt und Notar. Den Anfang machte er mit dem Vorsitz im Bürgerverein, der ihn prompt zu seinem Ehrenvorsitzenden ausrief.
Der Verein habe sich weiterhin großen Herausforderungen zu stellen. Unter anderem sei das " eine vernünftige Verkehrsregulierung". Dazu zähle etwa, den Durchgangsverkehr von Lastfahrzeugen zu vermindern.

Fotountertitel

" Vereinsverrückt": Werner Hörnschemeyer. Foto: Archiv
Autor:
iza


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