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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Große Pläne für das Schinkelbad
Zwischenüberschrift:
Das Bürgerforum diskutierte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hmd Osnabrück. Rund 30 Jahre nach Eröffnung des Schinkelbades stehen umfassende Veränderungen an. Die derzeitigen Pläne, die Roland Kettler und Werner Tegeler von den Stadtwerken jetzt im Bürgerforum Gartlage, Schinkel-Ost und Widukindland vorstellten, sehen ein Solebad, Arztpraxen und eine nahe gelegene Wohnbebauung vor.
Zu den Überlegungen gehört, rund 11 500 der insgesamt 30 000 Quadratmeter großen Fläche zu verkaufen, erläuterte Tegeler, zuständig für den Bereich Immobilien und Organisation. In Zusammenarbeit mit einem Investor könnten im südlichen Abschnitt zwei- bis dreigeschossige Stadthäuser entstehen. Für die östliche Fläche an der Straße Im Wegrott hätten Arztpraxen Interesse angemeldet. Der Parkplatz könne verkleinert werden. Ursprünglich sei dieser auch für ein zusätzliches Freibad geplant gewesen, nun müsse er allein für ein Hallenbad ausgelegt werden, sagte Kettler, Leiter der Bäderbetriebe.
Kettler erläuterte zudem, dass insbesondere die Fassaden des Schinkelbades dringend sanierungsbedürftig seien. Das Bad solle weiterhin für den Vereins- und Schulbetrieb wie auch für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Als Erweiterung an die Warmhalle planen die Stadtwerke den Anbau für ein Solebecken. Die Überlegungen der Stadtwerke sehen vor, im kommenden Jahr das Planungskonzept fertigzustellen, um es dann 2009 umsetzen zu können.
Zu den Plänen äußerten sich insbesondere Walter Leineweber vom Bürgerverein Schinkel-Ost und Heinrich Grofer vom Bürgerverein Schinkel von 1912. Grofer befürwortete das Solebad, sprach sich statt der Gebäude in der Nähe des Bades für Parkplätze aus. Nach den derzeitigen Plänen gebe es sonst nur noch 90 statt 210 Einstellplätze. Leineweber sagte, dass das Konzept eine Einheit darstellen müsse. Berücksichtigt werden müsse die Parknot bei Spielen des VfL Osnabrück.
Häuser zu groß?
Die Arztpraxen im östlichen Bereich dürften nicht nach den derzeitigen Überlegungen umgesetzt werden. Sie entsprächen nicht der dortigen Wohnbebauung, die einen Klimaaustausch ermögliche. Die vorgesehenen Stadthäuser seien zudem zu groß. Andere Bürger lehnten die Bebauung mit dem Hinweis auf die Grünflächen ab. Diese seien die " grüne Lunge" des Stadtteils.
Autor:
hmd


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