User Online: 1 | Timeout: 20:55Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Durchblick seit 75 Jahren
Zwischenüberschrift:
Familienunternehmen: Augenoptiker Ripken feiert Jubiläum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
za Osnabrück. Für gutes Sehen bei den Kunden sorgt die Familie Ripken mit ihrem Geschäft in der Johannisstraße: Die dritte Generation Augenoptikermeister nach dem Gründer Franz Ripken feiert heute das 75-jährige Bestehen. Es war die Zeit der bügellosen Nasenkneifer und der dickrahmigen Brillengestelle, als Franz Ripken am 19. November 1932 sein Geschäft unweit des Neumarkts eröffnete. Der Augenoptikermeister war während der Wirtschaftskrise arbeitslos geworden und wagte, um der Not zu entgehen, den Schritt in die Selbstständigkeit.
Sein Name sprach sich schnell herum, denn die handwerkliche Tradition und die Qualität durch den Einsatz moderner Geräte war eine gern in Anspruch genommene Dienstleistung. Durch einen direkten Bombentreffer 1942 zerstört, konnte das Geschäft erst drei Jahre später, nun in der Dielingerstraße, wiedereröffnet werden. 1954 zog es die Familie Ripken wieder in die Nähe des Rosenplatzes, in die Johannisstraße. Dort blieb sie bis 1976, als sie die jetzigen Räume im Haus Nummer 118 bezog.
Ein Rückblick auf 75 Jahre Ripken ist auch ein Blick auf 75 Jahre Technikgeschichte. " Zwischen den einfachen Geräten zur handwerklichen Brillenglasbearbeitung und der heutigen Computertechnik liegen Welten", beschreibt Gründerenkel Lutz Ripken die Entwicklung von der Zeit seines Großvaters bis heute. Er ist der Sohn von Dieter Ripken, der das Geschäft 1965 nach dem Tod des Firmengründers übernahm. Zusammen mit dem Vater, der Mutter Heidi und Schwester Antje führt Lutz die Familientradition fort: Alle sind staatlich geprüfte Augenoptiker und Augenoptikermeister.
Seit 1991 zeigt die Optikerfamilie im Schaufenster und auf den Ausstellungsflächen innerhalb des Geschäftes in der Weihnachtszeit erzgebirgische Volkskunst. Die bunten, stimmungsvollen Auslagen locken viele Interessierte in die Johannisstraße. In diesem Jahr beginnt die Ausstellung am 28. November.
Heute lädt die Familie Ripken ab 8.30 Uhr Kunden und Freunde zu einem Glas Sekt und Knabbereien ein, um mit ihnen das Geschäftsjubiläum zu feiern.

Fotountertitel:

Ob mit Griff, als Kneifer oder mit Bügeln, entscheidend bei der Brille ist früher wie heute der klare Durchblick.

Das Familienunternehmen, das Franz Ripken vor 75 Jahren gründete, wird von (v. l.) Dieter, Heidi, Antje und Lutz Ripken fortgeführt. Fotos: Egmont Seiler
Autor:
iza


Anfang der Liste Ende der Liste