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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neumarkt: Ladenzeile über den Bussteigen geplant
Zwischenüberschrift:
Stadt stellt Bürgern Bebauungsplan vor – Ärgernis ist vor allem der Busverkehr in der Johannisstraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
mac Osnabrück. Der Busbahnhof am Grünen Brink soll mit ein oder gar zwei Ebenen aufgestockt werden. Das sieht der vorläufige Bebauungsplan vor, den die Stadt etwa 20 interessierten Bürgern am Mittwochabend im Haus der Jugend vorgestellt hat. Das aufgestelzte Gebäude über den Bushaltestellen könnte dann etwa " ein Fitnesscenter oder gut laufende Gastronomie" beherbergen, schilderte Stadtplaner Willi Teufert die Möglichkeiten.
In jedem Falle solle dort aber ein Geschäft einziehen, das über die normalen Zeiten hinaus geöffnet habe. Die Pläne des Büros Gewers, Kühn und Kühn aus Berlin sehen darüber hinaus eine Dachterrasse vor. Der längliche Bau würde sich auf östlicher Seite über die Busterminals hinaus erstrecken, den Ausläufer der Großen Hamkenstraße überbrücken und in ein etwa sechsgeschossiges Gebäude münden, das vor dem Kaufhaus Hennes & Mauritz entstehen soll. Die dicht gewachsenen Bäume am Grünen Brink blieben dabei erhalten. Sie sollten allerdings gestutzt oder gar erneuert werden, um dem Bürgersteig mehr Licht zu geben.
Sicher, all diese Ideen sollen dazu beitragen, den Neumarkt attraktiver zu gestalten. Doch was die Pläne zur Neugestaltung anbelangt, driften die Meinungen nach wie vor auseinander. Das zeigte sich auch auf der Informationsveranstaltung am Mittwochabend. Die teilnehmenden Bürger nutzten die sogenannte frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung dazu, sich zum Bebauungsplan zu äußern, ihre Ideen einfließen zu lassen und miteinander zu diskutieren. Weitere Vorschläge können im Übrigen bis 3. Dezember beim Fachbereich Städtebau (Tel. 05 41/ 323-34 68) eingereicht werden.
Ihren Unmut äußerten einige Bürger darüber, dass der Verkehr weiterhin über den Neumarkt rollen soll. " Der Platz wird durch die Fahrbahn zerstückelt", hieß es. Auch könnten so Große Straße und Johannisstraße nicht einander angenähert werden, sagte Uwe Lehmkuhl, Bauherr und Investor der neuen Kamp-Passage. Zumal das ehemalige Hertie-/ Wöhrlgebäude keine Sogwirkung in die südliche Innenstadt entfalten könne, solange es nicht neu gestaltet werde. " Wenn die Gammelecke mit den grünen Kacheln da stehen bleibt, lohnt es sich nicht weiterzugehen", sagte Lehmkuhl. Bis sich daran aber etwas ändere, könne noch viel Zeit vergehen, mutmaßte er.
" Wie soll es an der Ecke attraktiv sein, wenn da die ganzen Busse stehen?", fragte dagegen Klaus Brentrup, Geschäftsführer des Modehauses Sinnleffers und Vorsitzender der Interessengemeinschaft der südlichen Innenstadt. Generell leide die Qualität der Johannisstraße vor allem unter den rund 700 Bussen, die die Straße täglich passierten, fuhr Brentrup fort und hatte damit viele Stimmen auf seiner Seite. Er regte an, den Busverkehr komplett aus der Johannisstraße zu verbannen und ihn über Süsterstraße und Kollegienwall umzuleiten.

Fotountertitel:
Ein Gebäude auf Stelzen soll über den Bussteigen entstehen. Foto: Michael Hehmann
Autor:
mac


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