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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Von der Stadthalle zur Osna-Arena
Zwischenüberschrift:
Jetzt wird es ernst: Stadt gibt Studie über Veranstaltungshalle in Auftrag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. Der erste kleine Schritt zum Bau einer Veranstaltungshalle ist gemacht: Die Stadt gibt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag.
Die Experten sollen bis zum Frühjahr nächsten Jahren die Antworten auf zentrale Fragen liefern: Braucht Osnabrück eine Arena? Wenn ja: Wie groß müsste sie sein? Wie sollte das Betreibermodell aussehen? Wo wäre der beste Standort? Was wird aus der Stadthalle?
Treibende Kraft ist Oberbürgermeister Boris Pistorius, der schon vor seiner Wahl angekündigt hatte, den Bau einer Arena mit überregionalem Anspruch in Osnabrück auf den Weg zu bringen. Dabei blickte er vor allem auf den alten Güterbahnhof und den Lokschuppen. Der geplante Abzug der Briten hat jetzt die Perspektive erweitert: Auch das Gelände der Winkelhausen-Kaserne am Hafen wäre als Arena-Standort durchaus geeignet. Ins Spiel gebracht wurde dieser Standort bei einem Workshop des Bundes deutscher Architekten (BDA), der seine Mitglieder aufgefordert hatte, Ideen über die Zukunft der Kasernenflächen zu entwickeln.
Nach dem einstimmigen Beschluss des Verwaltungsausschusses werden fünf ausgewählte Fachbüros aufgefordert, ein Angebot für die Erstellung einer Studie abzugeben. Die Stadt stellt maximal 55 000 Euro für die Expertise zur Verfügung.
Ausgehend von den gesellschaftlichen Trends und einer Einschätzung zum künftige Freizeitverhalten, sollen die Experten eine Marktanalyse erstellen. Welche Veranstaltungshallen gibt es, welche sind die erfolgreichsten und warum? Wie ist der Wettbewerb in Deutschland und in der Region? Wie ist Osnabrück auf dem Veranstaltungsmarkt positioniert, wo liegen die Stärken und Schwächen? Auf dieser Grundlage werden von den Experten Vorschläge zur optimalen Größe einer Osna-Arena, zum Standort und zu Modellen der Betriebsführung erwartet. Die Studie soll die Risiken abschätzen und Modellrechnungen zur Wirtschaftlichkeit vorlegen.
Und hier kommt die Stadthalle ins Spiel. Die Studie soll zwei Szenarien entwickeln: Betrieb einer Arena mit und ohne die Stadthalle.
Die Machbarkeitsstudie soll als Gesprächsgrundlage für Investoren und Betreiber dienen. Boris Pistorius legt großen Wert darauf, mögliche Betreiber von Anfang an an der Planung zu beteiligen. " Es bringt überhaupt nichts, ein tolles Projekt zu entwickeln und hinterher keinen Betreiber zu haben." Die Halle, wenn sie denn komme, müsse auf die Bedürfnisse eines Betreibers sehr genau abgestimmt sein.
Der Arbeitsauftrag für die Arena-Experten enthält ein Stichwort, das die VfL-Fans elektrisieren dürfte: Die Studie soll auch die langfristige Perspektive der osnatel Arena betrachten und untersuchen, ob ein Stadionneubau in Zusammenhang mit den Plänen für eine Veranstaltungshalle sinnvoll wäre.

Fotountertitel:

Leuchtende Zukunft? Die Stadt lässt von Experten untersuchen, ob in Osnabrück eine Arena wirtschaftlich betrieben werden könnte– zusammen mit der Stadthalle oder ohne sie. Das Foto entstand im Januar 2004, als die Stadthalle 25 Jahre alt wurde. Foto: Michael Hehmann
Autor:
hin


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