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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ansturm auf Briten-Flächen
Zwischenüberschrift:
Investorenkonferenz: 200 Fachleute beobachten gespannt den Markt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. Das Gerangel um die Sahnestücke unter den britischen Flächen in Osnabrück ist in vollem Gange.
hin Osnabrück. Das machte die Investorenkonferenz deutlich, zu der die Stadt und die Wirtschaftsförderung gestern Abend 200 Vertreter aus der Immobilienbranche ins Hotel Remarque eingeladen hatte. Der Abend brachte alle Interessenten zusammen: Die Investoren, die ihre Chancen wittern, Planer, die Ideen haben, die Stadt, die eifrig und zielstrebig ihre Entwicklung vorantreibt, und der Bund, der die Flächen gut und schnell vermarkten will. Aber die Interessenten gehen zum Teil weit auseinander. Dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die die Flächen im Auftrage des Bundes verwaltet, selbst ein Stück weit als Projektentwickler aktiv werden und Geld verdienen will, passte dem Bauunternehmer Thomas Echterhoff überhaupt nicht. Der Bund sollte das dem Markt überlassen, forderte Echterhoff während der Diskussionsrunde. Jürgen Brunkhorst von der Bima ließ sich davon nicht beirren: " Potenzialflächen werden wir mit eigener Wertschöpfung überziehen."
Die Bima verwaltet neben den 160 Hektar Kasernenflächen etwa die Hälfte der 1300 Wohnungen, die britische Armeeangehörige in Osnabrück bewohnen. Nach Brunkhorsts Angaben liegen der Bima über 400 Kaufanfragen vor. Die Nachfrage liege in manchen Bereichen deutlich über dem Angebot. Sobald die Markt- und Wertanalysen vorliegen, will die Bima die Wohnimmobilien gegen Höchstgebot auf den Markt bringen. Dabei sei ein Einzelverkauf, ein Verkauf im Paket oder in Teilpaketen denkbar.
Wilfried Buch vom Immobilienverband Deutschland befürchtet weiteren Druck auf die Preise, warnte aber vor Panik: 1300 Wohnungen das seien gerade mal 1, 3 des gesamten Wohnungsbestandes in Osnabrück. Das werde der Markt verkraften. Er appellierte eindringlich an die Bauunternehmer, eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden, um möglichst viele Aufträge in der Region zu halten.
Wolfgang Schaper (Haus & Grund Osnabrück) sagte, es gebe einige Verbandsmitglieder mit konkretem Interesse, " die kommen aber jetzt noch nicht aus der Deckung". Die Vorarbeit der Stadt in der Konversionsfrage bewertete er als " hervorragend".
Die Investorenkonferenz hatte zum Ziel, Interesse für die Briten-Flächen zu wecken und den weiteren Planungsablauf darzustellen. Oberbürgermeister Boris Pistorius bot sich uns sein " Konversionsteam" mit Stadtbaurat Wolfgang Griesert als Ansprechpartner an: " Sie können uns 24 Stunden am Tag anrufen", sagte er wiederholt, " auch nachts um zwei, wenn es sein muss. Wir tun eigentlich nichts anderes, als auf Ihre Anfragen zu warten."

Fotountertitel:

Ortstermin: Fachleute aus der Immobilienbranche nutzten gestern die Chance, vor der Investorenkonferenz die britischen Liegenschaften in Augenschein zu nehmen. Das Foto entstand in den Belfast Barracks an der Sedanstraße. Foto: Gert Westdörp
Autor:
hin


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