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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Stadion in den Hasepark"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Leserbrief von Ruth Hrovat " Bremer Brücke in den Hafen verlegen" (Ausgabe vom 4. Oktober) merkt ein Leser an:

" Standortwechsel gegen begrenzte Möglichkeiten. Die Bremer Brücke ist ein Kultstadion, das mit dem Anbau der modernen Geschäftsstelle vor drei Jahren attraktiver wurde. Dennoch, das ewige Parkplat/ problcm und die Anbauschwierigkeiten sprechen gegen die Attraktivität am langjährigen Standort.

Beweisen müssen sich zwei, sowohl der VfL Osnabrück in der Zweiten Bundesliga als auch ein möglicher Vorschlag eines Standortwechsels vor allen Beteiligten (darunter auch die treuen Fußballfans der Lila-Weißen). Aber so genial die Atmosphäre in der osnatel Arena und so gut die spielerische Qualität des VfL auch ist, rate ich dringend zu einem neuen Standort. Das Stadion muss dem Prestigegrad des Spieles und der Mannschaft gleichkommen.

Das VfL-Stadion braucht nach Meinung vieler Fans einen neuen Standort. Archiv-Foto: Westdörp

Dem Leserbrief von Frau Hrovat ist ein klarer Vorschlag zu entnehmen, dem ich, so gut er auch ist, nicht zustimmen kann. Warum die , Bremer Brücke' in den Hafen verlegen, wenn es eine viel offensichtlichere Möglichkeit gibt? Den Hasepark Osnabrück. Die zentrale Lage, die benötigte Baufläche und die Möglichkeit, ein bestens erreichbares Stadion zu errichten, sind vorhanden. Die Entlastung der Wohngebiete im Schinkel, die außergewöhnlichen Verkehrsrnöglichkeiten (mit dem Bau eines Parkhauses und einer weiteren Haltestelle für zum Beispiel die NordWestBahn) und die Annäherung von Stadtzentrum und Stadion (Stadt und Verein) sprechen meines Erachtens dafür.

Gründe gibt es genug, doch einen kompletten Neubau zu finanzieren erfordert in erster Linie eines - Mammutin-vestitioncn. Gerade in dieser schweren Xeit für die Osnabrücker Industrie würde sich eine Investorensuche erschweren. Eine Karmann Arena könnte aufgrund der . Schreckensnachricht' nicht mehr zur Debatte stehen. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber. Eine Kombination aus zahlreichen Kleininvestoren der Region ist machbar, wenn ich allein an die Unternehmen und Betriebe denke, die in der osnatel Arena Werbung betreiben. Ob Träumerei oder jugendlicher Eifer bezüglich eines für Osnabrück gigantischen Projektes, es ist Tatsache, dass wir es seit Jahren mit einem . Stadion der begrenzten Möglichkeiten' zu tun haben [...], das sich mit Anbauten und technischen Neuerungen nicht von diesem Ruf wegbewegen kann."

Maik Naumann
Ickerweg 169
Osnabrück
Autor:
Maik Naumann


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