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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
400 Millionen Euro für den Klimaschutz
Zwischenüberschrift:
Ministerium plant für 2008
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
400 Millionen Euro für den Klimaschutz
Ministerium plant für 2008
jd Osnabrück. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will das Bundesumweltministerium die Klimaschutzinitiative 2008 umsetzen.
Nach einem Konzept aus dem Ministerium, das unserer Zeitung vorliegt, soll im kommenden Jahr durch verstärkte staatliche Förderung die Einführung erneuerbarer Energien im Wärmebereich beschleunigt werden. Geplant sind außerdem Kampagnen für ein stärkeres Klimabewusstsein der Verbraucher und für die Markteinführung klimafreundlicher Produkte. Zudem soll die Klimaschutz-Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ausgebaut werden. Geplant ist unter dem Namen " Minus-40%- Club" eine bundesweite Initiative, in der sich Unternehmen verpflichten, ihre Emissionen um 40 Prozent zu senken.
Finanziert werden soll das 400-Millionen-Euro-Programm aus dem Erlös des Verkaufs von Verschmutzungsrechten. 280 Millionen Euro sind für den nationalen Teil der Initiative vorgesehen, weitere 120 Millionen Euro werden in den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern investiert.
Mit 180 Millionen Euro sollen dem Papier zufolge über Investitionszuschüsse und zinsverbilligte Darlehen vor allem innovative Technologien in der Wärmenutzung zusätzlich gefördert werden. Die technischen Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien seien insbesondere in diesem Bereich " noch nicht ausgeschöpft", heißt es in dem Konzept. Auch kleine Heizkraftwerke werden dem Papier zufolge besonders gefördert. Ein entsprechendes Impulsprogramm soll der Kraftwärmekopplung-Technologie im Gebäudebereich sowie im Bereich Gewerbe/ Handel/ Dienstleistung " zum Durchbruch verhelfen".
30 Millionen Euro sind für die Förderung der Entwicklung und Markteinführung hocheffizienter technischer Geräte geplant, sogenannter " Top Runner". Zum Beispiel durch Innovationswettbewerbe sollen nach japanischem Vorbild die effizientesten Produkte ausgewählt und öffentlichkeitswirksam ausgezeichnet werden. Auch die finanzielle Unterstützung des Handels soll ihre Markteinführung beschleunigen. Dabei geht es unter anderem um Elektrogeräte, zum Beispiel Kühlschränke und Waschmaschinen, Geräte der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sowie Produkte der Innen- und Straßenbeleuchtung.
Parallel dazu soll die Beratung und Information der Verbraucher über klimafreundliche Produkte ausgebaut werden. So ist ein zentrales Internet-Klimaschutz-Portal geplant, dass Verbraucher mit allen relevanten Informationen rund um das Thema Klimaschutz versorgt. Dazu wird es eine breite Kampagne geben, in der auch Prominente für das Projekt werben.
Autor:
jd


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