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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Saubermänner im Steinbruch
Zwischenüberschrift:
Müll von Freiluftpartys entsorgt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Der Vandalismus muss einfach beendet werden", sagt Ulrich Rösemann, technischer Leiter des Botanischen Gartens. Gemeint ist der nahe gelegene Steinbruch, der gerade an lauen Sommernächten bei Freiluftpartys mit Müll verschandelt wird. Jetzt säuberten Freiwillige erneut das naturbelassene Areal.
Bereits zum siebten Mal fand der Reinigungs- und Aktionstag statt. Beteiligt waren Mitarbeiter, Mitglieder des Freundeskreises des Botanischen Gartens, Mitarbeitern des städtischen Eigenbetriebs Grünflächen und Friedhöfe, Vertreter des Nachbarschaftsvereins für das Katharinenviertel und den Westerberg " Nabuko" sowie Studierende von Universität und Fachhochschule.
Die weiteren Aufgaben außer der Müllentsorgung: bereits zurückgeschnittene Austriebe beseitigen sowie an einem Kalkhang das Clematis-Gebüsch abhacken. Denn nur so ist der Hang Heimat für eine Laufkäferart. Zudem beseitigen die freiwilligen Mitarbeiter sogenannte invasive Gewächse wie Japanischen Knöterich oder Herkulesstauden, die hier eigentlich beheimatete Pflanzen verdrängen.
Mitarbeiter des Eigenbetriebs Grünflächen und Friedhöfe stellen ihre Ausrüstung wie Häcksler, Trecker und Anhänger zur Verfügung und entsorgen später das Gehäckselte, berichtet Frank Bludau, der als Leiter der Grünflächen-Unterhaltung ebenfalls ehrenamtlich mit anpackt.
Noch ist der 2, 6 Hektar große Steinbruch durchgehend geöffnet. Bereits unterschrieben ist aber ein Pachtvertrag zwischen der Stadt und dem Freundeskreis. Der wird in Kraft treten, wenn später eine Verbindung zwischen Botanischem Garten und Steinbruch hergestellt ist, erläutert Rösemann. Dann wird es hier Öffnungszeiten wie im Botanischen Garten geben. Der Steinbruch soll weiter naturbelassen bleiben. Und das kann nur funktionieren, wenn nach Partys nicht länger Müll wie Bierflaschen zurückbleibt.
Zu allem Unglück werden Lagerfeuer insbesondere auf den waagerechten Flächen entzündet, die wiederum besonderen Schutzstatus für etliche Pflanzenarten haben. Und selbst die Fledermaushöhlen sind nicht sicher vor Unrat: So wurden ihre Quartiere schon mehrfach dafür benutzt, Prospekte zu entsorgen.

Bilduntertitel:

Zweckentfremdete Fledermaushöhlen: Nikolai Friesen und Frank Bludau fischten erneut Prospekte aus den Steinen, die offensichtlich dort entsorgt statt an die Haushalte verteilt wurden. Foto: Elvira Parton
Autor:
hmd


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