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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ärger mit Parkplätzen in Schinkel
Zwischenüberschrift:
Bürgerverein von 1912 im Viertel unterwegs
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ärger mit Parkplätzen in Schinkel
Bürgerverein von 1912 im Viertel unterwegs
iza Osnabrück. Kritische Stimmen wurden beim 41. Schinkelgang laut: Teilnehmer monierten die gegenwärtige Situation des Schinkelbades sowie fehlende Parkplätze im Bereich der Sportanlage Schinkelberg. Ebenso wurde das Thema Hasepark angesprochen, wo sich eine Prostituiertenszene gebildet hat.
Vor 95 Jahren gründete sich der Bürgerverein Schinkel. Das Hauptanliegen der Gründerväter damals war, die Eingemeindung in die Stadt Osnabrück mit kritischer Haltung zu begleiten. Zwei Jahre später wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Stadtteil der Hasestadt.
Die Eigenschaft, die Dinge ihres Viertels engagiert zu vertreten, ist den Schinkelanern geblieben. Deutlich wurde das beim 41. Schinkelgang. Knackpunkt war die Situation des Schinkelbades, bei dem einige Veränderungen ins Haus stehen. Diese zu erläutern war Roland Kettler, Leiter des Fachbetriebs Bäder, eingeladen worden.
Besondere Kritik wurde an den Parkplätzen laut, die sich direkt am Bad befinden. " Die sind für die Mitarbeiter reserviert, weshalb die Badegäste ein ganzes Stück vom unten gelegenen Parkplatz laufen müssen, um zum Bad kommen zu können", beschrieb Heinrich Grofer, stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins, den Missstand aus seiner Sicht. Das sei vor allem für Senioren ärgerlich. " Die müssen 150 Meter weiter laufen, dazu noch bergauf."
Kettler verteidigte die Parkregelung und verwies darauf, die Mitarbeiter hätten schon ihre Parkplätze im Innenhof des Bades aufgeben müssen, um dort Platz für Patienten einer physiotherapeutischen Praxis zu schaffen. Die Antwort besänftigte die Mehrheit der rund 70 Teilnehmer am Schinkelgang aber nicht. " Wenn sich ein Einzelhändler in der Stadt erlauben würde, die Parkplätze vor seinem Geschäft für seine Mitarbeiter zu reservieren, könnte der seinen Laden aber bald schließen", riefen ihm Bürger zu.
Parkplatzprobleme waren auch an der nächsten Station Thema: Zu Zeiten von Training und Spielbetrieb auf der Sportanlage seien die Gehwege an der Weberstraße zugeparkt, so dass Fußgänger auf die Straße ausweichen müssten. Das werde sich in Zukunft wohl noch verschlimmern, da der neue Pächter der Gastronomie einen als Mehrzweckraum deklarierten Anbau genehmigt bekommen habe. " Wenn da Hochzeiten gefeiert werden, kommt man hier überhaupt nicht mehr durch", prophezeiten die Kritiker.
Beim abschließenden Gespräch in der Kleingartenanlage, zu der Oberbürgermeister Boris Pistorius erschienen war, wurde das Problem angesprochen, dass Prostituierte an der Franz-Lens-Straße ihr Gewerbe treiben. Grofers Vorstandskollege Carsten Friderici machte darauf aufmerksam, dass die in dem Einzugsbereich liegende Skater-Halle besonders viele junge Menschen anziehe, denen eine solche Umgebung nicht zuzumuten sei. Pistorius versicherte, schon mit dem Investor des Geländes über das Thema gesprochen zu haben. Als Resultat sei die Anfahrt auf die Grundstücke erschwert worden, weshalb die Frequenz von Freierbesuchen schon abgenommen habe.
Autor:
iza


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