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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ampel-Hotline: Warum nicht?
Zwischenüberschrift:
Zum Artikel "Bei Anruf Grün – Rat lehnt Bürgertelefon für Ampelschaltungen ab"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ampel-Hotline: Warum nicht?
Diese Idee stieß im Stadtrat auf wenig Gegenliebe: ein direkter Draht zu den städtischen Experten für Ampelschaltungen. Foto: Jörn Martens
Zum Artikel " Bei Anruf Grün Rat lehnt Bürgertelefon für Ampelschaltungen ab" (Ausgabe vom 28. September).
" Schade eigentlich. Die Stadt müsste doch größtes Interesse haben, für den zu erstellenden Aktionsplan zur Luftreinhaltung jede Menge Informationen beziehungsweise Anregungen in kürzester Zeit frei Haus serviert zu bekommen.
Und dazu gehören eben auch Hinweise auf nicht wirklich sinnvoll geschaltete Ampelanlagen. Jeder Stopp, vor allem unnötige, bedeutet schließlich die Produktion von Feinstaub und führt eben auch zu zusätzlichem Schadstoffausstoß.
Warum läuft′s also nicht? In unserer Stadt sorgen die Ampeln zum Beispiel auf den Hauptverkehrsstraßen nach Zusammenführung des Verkehrs am Ortseingang zwar für freie Fahrt, aber eben nur für eine kurze Etappe.
Dann ist Feierabend: Ein Konvoi von acht, zehn, zwölf oder mehr Fahrzeugen wird abrupt gestoppt und muss einem völlig nebensächlichen Verkehr (zwei oder drei Wagen) Vorfahrt gewähren.
Ein Beispiel: der Kurt-Schumacher-Damm. Stadteinwärts ab Hellern geht′s gut voran. Aber warum reicht die grüne Welle nicht durchgehend bis zum Wall? Stattdessen für die ganze Kolonne Rot an der Rückertstraße und erneut Rot am Heinrich-Lübke-Platz dem geringen Querverkehr wird jeweils Vorfahrt eingeräumt.
Ebenso die Gegenrichtung durch die Stadt: Fünf grünen Ampeln stehen sechs Rot zeigende entgegen, zuletzt die Ampelanlage beim Ratio-Verbrauchermarkt. Womit sich ganz nebenbei die Frage stellt, warum auf dem Kurt-Schumacher-Damm Tempo 70 gestattet ist, wenn man am jeweiligen Ende ohnehin nur Rot sieht.
Unter dem Aspekt der Luftreinhaltung wäre doch eine zentrale Anlaufstelle (Bürgertelefon) eine absolut sinnvolle Einrichtung. Warum sammelt man nicht einfach mal all die Hinweise auf dubiose Ampelschaltungen, auf mögliche Nachtabschaltungen oder andere Anregungen zum Beispiel für Querstraßen [. . .] und wertet diese ressortübergreifend aus? Ein direkter Draht würde die aktive Mithilfe der tagtäglich betroffenen Bürger garantieren [. . .] und mit einfachsten Mitteln eine deutliche Qualitätsverbesserung ermöglichen.
Aber stattdessen werden wir wohl zur Umweltzone, Fahrverbote inklusive. Ob der Verkehr damit weniger wird? Es bremsen dann zwar nur noch neuere Fahrzeuggenerationen vor den Ampeln ab, aber die dabei entstehende Menge Feinstaub ist exakt dieselbe wie zuvor. [. . .]"
Autor:
Henning Gebhardt


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