User Online: 1 | Timeout: 03:30Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mehr Windkraft und Energie aus Gülle
Zwischenüberschrift:
Zweites Treffen des Osnabrücker Regenerativforums – Experten diskutieren – Aufstrebende Branche
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit großer Freude haben die Initiatoren des Osnabrücker Regenerativforums (ORF) die Förderzusage der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück aufgenommen. Die über 60 Experten der Sonnen-, Wind- und Bioenergie, die sich zum zweiten Informationsaustausch im Zentrum für Umweltkommunikation trafen, fühlten sich damit in ihrem Konzept bestätigt.
" Mit dem Forum haben wir die einmalige Chance, einen regionalen Wissenspool zur aufstrebenden Branche der Erneuerbaren Energien aufzubauen", erklärt Carlo Reeker, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesverbandes WindEnergie (BWE). Gemeinsam mit regionalen Unternehmen, dem Solarenergieverein Osnabrück und dem Fachverband Biogas hatte der BWE Anfang des Jahres das Forum ins Leben gerufen.
Schwerpunktthema des aktuellen Treffens war neben der Bioenergienutzung die Nutzung der Windenergie auf dem Meer. Größere Chancen als bei dieser noch jungen Offshore-Industrie sieht Jürgen Ebert vom Regionalverband Teutoburger-Wald/ Wiehengebirge des BWE bei der Nutzung der Windenergie an Land. " Wir werden uns dafür einsetzen, dass Onshore-Anlagen Vorfahrt im neuen Einspeisegesetz erhalten", so Ebert. Sollte sich diese Forderung bei der für 2008 geplanten Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) durchsetzen, wird dies Impulse für das so genannte Repowering in der Region bringen. So dürfte eine rasche Gesetzesänderung Einfluss auf die geplante Erneuerung der vier Windräder der Stadtwerke auf dem Piesberg haben. Allein durch eine Verdoppelung des Rotordurchmessers von derzeit 40 auf 80 Meter könnte dann der Ertrag vervierfacht werden.
Dass durch die letzte Novelle des EEG auch in der hiesigen Region Arbeitsplätze entstanden sind, verdeutlichte Hendrik Borgmeyer, Geschäftsführer des Unternehmens Bioconstruct in Melle. Noch vor drei Jahren beschäftigte der Planer von Biogasanlagen sechs Mitarbeiter. Heute sind in seiner Firma 44 Personen tätig.
Borgmeyer geht davon aus, dass in der nächsten novellierten Fassung des EEG kleinere Anlagen und insbesondere der Einsatz von Gülle gefördert werden. Der Energiepflanzenanbau im großen Stil für Biogasanlagen sei ein Auslaufmodell.


Anfang der Liste Ende der Liste