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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
570 000 Euro für Forschungsprojekt bei Karmann
Zwischenüberschrift:
Antrieb der Zukunft: Brennstoffzellen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. Es gibt auch noch gute Nachrichten aus dem Hause Karmann: Der Autobauer erhält zur Umsetzung eines Forschungsprojektes zur Brennstoffzellentechnik einen Zuschuss vom Land von insgesamt 570 000 Euro.
Das teilten die FDP-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Roland Zielke und Gabriele König mit. Eine Sprecherin des Umweltministeriums bestätigte die Angaben. Die Bescheide würden vermutlich in der kommenden Woche verschickt. Der Zuschuss, der je zur Hälfte vom Umwelt- und Wirtschaftsministerium zur Verfügung gestellt wird, ist Teil des Innovationsprogramms Brennstoffzellentechnologie des Landes. Die Landesregierung hat zur Förderung der Forschung in diesem Bereich 1, 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Der Osnabrücker Autobauer Karmann arbeitet mit zwei Forschungseinrichtungen in Clausthal-Zellerfeld und dem Unternehmen Wilhelm Eisenhuth zusammen. Die Brennstoffzellen könnten die Antriebstechnik der Zukunft werden.
Das Land Niedersachsen unterstütze damit die Bemühungen Karmanns um eine neue strategische Ausrichtung, sagte Roland Zielke, wissenschaftspolitischer Sprecher der FDP im Landtag. Karmann hat Anfang Oktober die Entlassung von insgesamt 1770 Mitarbeitern angekündigt. Dem Fahrzeugbau droht im kommenden Jahr das Aus. In der technischen Entwicklung genießt Karmann aber nach wie vor einen glänzenden Ruf. " Besonders begrüßen wir den hohen Eigenanteil des Unternehmens an dem Projekt", erklärte Zielke. Ohne Förderung des Landes wäre es aber nicht zustande gekommen. Gabriele König sieht in dem Brennstoffzellen-Projekt ein Signal an andere Unternehmen, die Kompetenz Karmanns zu nutzen und damit Arbeitsplätze zu sichern.
Die Autoindustrie versucht seit Jahren, die Brennstoffzelle als Fahrzeugantrieb nutzbar zu machen. Als Brennstoff wird dabei Wasserstoff verwandt. Die Fahrzeuge fahren emissionsfrei. Die Technik ist aber noch nicht serienreif, und die Herstellung des Wasserstoffs verschlingt noch zu viel Energie.
Autor:
hin


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