User Online: 2 | Timeout: 11:07Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
In Sachen Verkehr bleibt viel zu tun
Zwischenüberschrift:
"Lassen Sie uns mutig sein": Ausschuss will Rosenplatz mit rotem Beton umgestalten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:

In Sachen Verkehr bleibt viel zu tun

" Lassen Sie uns mutig sein": Ausschuss will Rosenplatz mit rotem Beton umgestalten

jb OSNABRÜCK. Der neue Rosenplatz ist ein Stück näher gerückt. Der Ausschuss für Stadtentwicklung verständigte sich jetzt mehrheitlich darauf, dass die Fläche wie vorgesehen mit rotem Beton farbig umgestaltet wird. Zudem hat ein Gutachter Empfehlungen ausgearbeitet, wie der Verkehr über den Knotenpunkt künftig fließen soll.

Für die Stadt Osnabrück heißt das: Sie kann Fördergelder herbeischaffen. Rund 3, 5 Millionen Euro soll der Umbau kosten. 2 Millionen davon sollen als Zuschüsse nach Osnabrück fließen, vielleicht schon nächstes Jahr. Den Rest muss die Stadt selbst zahlen.

Der Platz soll ein komplett anderes Aussehen erhalten. Roter Beton wird die Dynamik im Stadtteil sichtbar machen. Aber auch grüne Elemente - sprich Pflanzen - sollen auf dem Rosenplatz nicht fehlen.

Einmal mehr diskutierten die Kommunalpolitiker im Ausschuss über den Entwurf, den zwei Planungsbüros erarbeitet haben. " Es ist sinnvoll und richtig, diese Pläne jetzt auf den Weg zu brin-gen", befand Nikolaus De-mann (CDU). Seine Parteikollegin Anette Meyer zu Strohen forderte: " Lassen Sie

Viel los ist auf dem Rosenplatz und auf den umliegenden Straßen. Wenn der Platz umgestaltet wird, ändert sich an manchen Stellen auch die Verkehrsführung. Foto: Egmont Seiler

uns mutig sein." Dr. Horst Simon lehnte den Entwurf ab, SPD-Fraktionschef Ulrich Hus bekannte: " Wir haben uns damit schwergetan." Dennoch stimmten die Sozialdemokraten zu. " Dieser Entwurf erzeugt eine Ausstrahlung, die wir an dieser Stelle dringend brauchen."

Bei der Frage, wie der Rosenplatz später einmal aussehen soll, geht es auch darum, den Verkehr optimal über den Platz sowie über die Sutthauser Straße und den angrenzenden Wall zu führen. Einfach ist das nicht, denn der Platz und die Straßen sind ziemlich stark befahren, etwa die Sutthauser Straße zu Stoßzeiten. Der Wunsch der Anwohner, den Verkehr zu reduzieren, wird sich nach Aussage der Stadtverwaltung wohl nicht realisieren lassen. Und auch wenn sich der Verkehrsfluss nach Ansicht eines Gutachters mit verschiedenen Maßnahmen beschleunigen lassen dürfte: Rückstaus etwa auf der Kom-menderiestraße werden wohl nie ganz zu vermeiden sein.

Ampeln denken mit

Auf absehbare Zeit, so der Gutachter, müssen die Phasen der Ampeln umgestellt werden von den derzeitigen festen Zeiten auf eine adaptive Schaltung. Die Grün- und Rotphasen passen sich dann der jeweiligen Dichte des Verkehrs an. Gerade wenn die Ampeln am Rosenplatz sowie an der Sutthauser Straße und der Kokschen Straße neu programmiert sind, könnten die Autos von der Meller Straße schneller in diese Kreuzung gelangen.

Änderungen wird es wohl auch an der Kreuzung der Kommenderiestraße mit dem Johannistorwall geben. Aus nördlicher Richtung sollen keine Autos mehr aus der Kommenderiestraße auf den Wall fahren. Fahrzeuge werden künftig auf zwei Spuren von der Kommenderiestraße aus südlicher Richtung nach links in den Wall abbiegen. Bislang gibt es dort nur eine Spur.

Viel los ist auf dem Rosenplatz und auf den umliegenden Straßen. Wenn der Platz umgestaltet wird, ändert sich an manchen Stellen auch die Verkehrsführung.

Foto:
Egmont Seiler
Autor:
jb


Anfang der Liste Ende der Liste