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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"So würde ich nie Auto fahren"
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Spritspar-Championat mit erstaunlichen Erkenntnissen
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Originaltext:
" So würde ich nie Auto fahren"

Spritspar-Championat mit erstaunlichen Erkenntnissen

al OSNABRÜCK. Was machen 30 Persönlichkeiten aus der Region an einem Samstagnachmittag? Antwort: Sprit sparen für ei neu guten Zweck. Vor allem aber: Sie lernen, richtig Auto zu fahren. Die Idee: Die Rahenbrock-Unternehmensgruppe und die " Neue Osnabrücker Zeitung" sind Ausrichter des großen Spritspar-Champio-nats. Mitte April gehen die Teilnehmer der ersten Vorrunde an den Start, für die sich heute noch Kurzentschlossene anmelden können (siehe Coupon). Im Vorfeld testeten jetzt die erwähnten 30 Personen ihr Spritspartalent - alle jeweils auf einer 27, 2 Kilometer langen Strecke, alle jeweils mit einem Ford Focus Turbodie-sel (109 PS) und einem Sprit-spar-Trainer im Cockpit. Mit Zusatzgewichten wurden die unterschiedlichen Gewichte der Teilnehmer ausgeglichen.

Die Reaktionen: Ob Sternekoch Thomas Hühner, Thea-ter-Intendant Holger Schult-ze, Stadthallen-Chefin Kristina Wulf oder Erster Kreisrat Dr. Reinhold Kassing - ein Seufzer war nach der knapp 30-minütigen Schleife bei allen gleich: " So würde ich nie Auto fahren." Aber: " Interessante Vorschläge. Ich werde versuchen, einiges davon umzusetzen."

Denn diese interessanten Vorschläge der Spritspar-Trainer der Landesverkehrs-wacht Niedersachsen waren eindeutig, die exakt arbeitenden Messgeräte lieferten die Beweise: Mit intelligenterem Fahrstil kann man Sprit sparen - zum Beispiel mit gleichmäßigem Fahren im hohen Gang, mit Überspringen von Gängen und natürlich mit vorausschauendem Fahren immer innerhalb der zulässigen Geschwindigkeit. Der Sieger: Ks war eine Entscheidung auf Messers Schneide. Oliver Mix, Geschäftsführer der Osnabrück-Marketing und Tourismus GmbH, verbrauchte wie OLB-Direktor Rainer Schulte-Göbel gerade mal 1, 28 Liter für die Strecke. Also musste die jeweilige Zeit die Entscheidung bringen - und da hatte der Tourismusmann mit 27, 11 Minuten vor dem Bankexperten (28, 51 Minuten) die Nase vorn.

Zum Vergleich: Platz 30 belegte Osnabrücks Fußball-kreis-Vorsitzender Frank Schmidt mit 1, 60 Litern und einer Streckenzeit von 25, 59 Minuten.

Der gute Zweck: Oliver Mix durfte entscheiden, an wen die 2000 Euro Siegprämie gehen sollte. Über das Geld darf sich das Paul-Moor-Bildungszentrum in Bersen-brück freuen - eine staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen.

Der Champion präsentiert seinen Spritverbrauch: Oliver Mix (2. von links) nimmt gerne die 2000 Euro für das Paul-Moor-Bildungszentrum entgegen. Mit dabei: die Spritspar-ldeengeber Axel Gleie (Neue-OZ-Unternehmensleitung, Bildmitte) sowie die Rahenbrock-Vertreter (von links) Rüdiger Barbrock, Vera Goebel und Ubbo Latajka. Foto: Klaus Lindemann

KOMMENTAR

Spritspar-Training als Pflicht

Von Stefan Alberti

Das Spritspar-Training dieser 30 Teilnehmer hat deutlich gezeigt: Lösungen, um den ausufernden Klimawandel in den Griff zu bekommen, sollten keineswegs nur mit dem Ruf nach neuer Fahrzeugtechnik gesucht werden.

Mit bewussterer und intelligenterer Fahrweise kann jeder Pkw-Lenker einen enormen Beitrag leisten, um den Klimakiller Kohlendioxid zumindest etwas zu reduzieren. Nur: Eine solche Fahrweise ist vielen abhanden gekommen oder schlichtweg fremd. Folge: Jeder Autofahrer müsste eigentlich zu einem Spritspar-Training verpflichtet werden.

s.alberti@ neue-oz.de
Autor:
al


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