User Online: 2 | Timeout: 13:39Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Erst Freibad, jetzt Gewerbegebiet
Zwischenüberschrift:
Fledder: An der Wellmannsbrücke haben sich Speditionen niedergelassen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Parkdeck rechts im Bild gehört zur Spedition Egerland. Früher stand dort das Freibad Wellmannsbrücke, das der Spedition weichen musste. Auch das Unternehmen Meyer & Meyer hat sich Ende der 90er in dem Gebiet niedergelassen. Foto Michael Hehmann

Erst Freibad, jetzt Gewerbegebiet

Fledder: An der Wellmannsbrücke haben sich Speditionen niedergelassen

rei OSNABRÜCK. Manch einer bekommt beim Blick auf das heutige Luftbild vielleicht nostalgische Gefühle. Dort, wo sich inzwischen ein Gewerbegebiet breit macht, stand früher ein Freibad.

1998 war es endgültig vorbei mit dem Badespaß im Freibad Wellmannsbrücke. Denn im August dieses Jahres wurde es abgerissen. Der Grund: Die Autospedition Egerland hatte Interesse an dem Gebiet bekundet, weil sie ein zusätzliches Parkdeck für die Neuwagen benötigte. Auch die Spedition Meyer & Meyer hoffte auf eine Erweiterungsfläche in dem Gebiet.

Gegen den Abriss des Bades gab es vor allem aus Voxtrup massive Proteste.

Eine Bürgerinitiative sammelte 3260 Unterschriften für den Erhalt des Freibades. Doch die Stadtväter und - mütter ließen sich nicht erweichen. Und das, obwohl der damalige OB Fip bei einer Bürgerversammlung seine Unterschrift auf die Liste gesetzt hatte. Allerdings aus Versehen. Den n er hatte sie für die Anwesenheitsliste gehalten.

" Trotz des kleinen Fehlers blieb Fip bei seiner Meinung. Bei der Entscheidung gehe es um " vitale Zukunftsinteressen unserer Stadt", sagte er bei einer Bürgerversammlung. Das bezog sich darauf, dass die Autos, die Egerland damals zusätzlich transportieren wollte, hauptsächlich aus der Karmann-Produktion stammten. Der Bau des Parkdecks sorgte damals für einen handfesten Krach innerhalb der rot-grünen Mchrhritsgruppe. Bei der Katsentscheidung stimmte eine Mehrheit von SPD, CDU und FDP dem Handel zu.

Auch die Proteste von Umweltschützern konnten die Stadt nicht von ihren Plänen abhalten. Denn das damalige Überschwemmungsgebiet, das in seinem heutigen Zustand oben auf diesem Bild zu erkennen ist, sollte für die Neubauten aufgeschüttet werden. Für diese Fläche wurde immerhin Ersatz gefunden.

Heute steht an der Stelle des Freibades ein Parkdcck von Egerland. Dabei handelt es sich um das mehrstöckige Gebäude rechts im Bild, das an den Autos auf dem Dach zu erkennen ist. Auch die Stellfläche, die von links ins Bild ragt, wird von Egerland genutzt. Außer dem Egerland-Parkdeck sind auf dem heutigen Luftbild aus dem Fledder Gebäude der beiden Speditionen zu sehen. Rechts unten verläuft mit einem Rechtsknick die Strafte Hettlicher Masch. In der äußersten rochten Ecke ragt außerdem ein Teil der A33 ins Bild. Die Autobahn bildet die östliche Grenze des Stadtteils.

Ein Stück oberhalb der Gleise, die im oberen Bildteil zu sehen sind, liegt die nördliche Grenze des Fledders. Die Bahngleise führen im Westen nach Amsterdam und im Osten nach Hannover. Der Fluss, der durch das ehemalige Überschwemmungsgebiet verläuft ist übrigens die Hase.

Auch dieses Motiv aus unserer Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen OZ in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20x30 cm kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40x60 cm 26, 50 Euro.
Autor:
rei


Anfang der Liste Ende der Liste