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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Aus der Sitzung des Stadtrates: Fünf Jahre nach Giftunfall: Gefahr endgültig gebannt
Zwischenüberschrift:
Hase und Grundwasser werden aber weiter kontrolliert
Artikel:
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Originaltext:
Aus der Sitzung des Stadtrates

16. Februar 2002: Unfall im Güterbahnhof. Ein Waggon mit 60 Tonnen Acrylnitrit gerat in Brand. Der hochgiftige Stoff dringt in den Boden. Die Sanierung dauert mehrere Jahre, doch bleibende Umweltschäden sind nach einem Bericht der Stadtverwaltung nicht zu befürchten. Foto: Archiv/ Klaus Lindemann

Fünf Jahre nach Giftunfall: Gefahr endgültig gebannt

Hase und Grundwasser werden aber weiter kontrolliert

hin OSNABRÜCK. Das Zugunglück vor fast genau fünf Jahren im Güterbahnhof hat keine bleibenden Umweltschäden hinterlassen. Das geht aus der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. In der Nacht vom 16. aufden 17. Februar 2002 war ein Güterzug aus den Gleisen gesprungen und ein mit 60 Tonnen Acrylnitrit beladener Tankwagen aufgerissen worden. Große Mengen des hochgiftigen und Krebs erregenden Stoffes sickerten ins Erdreich.

Zwei Monate nach dem Unfall ließ die Bahn eine Anlage zur Bodenluftsanierung installieren. Es handelte sich nach Angaben der Verwaltung um eine Versuchsanlage, weil es bislang keine Erfahrungen mit dem Schadstoff Arcylnitrit gab.

Die ausgereifte Anlage ging im Oktober 2003 in Betrieb und arbeitete bis 2005. Acrylnitrit ist biologisch abbaubar. Spezielle Bakterien reinigen das belastete Wasser, das zusätzlich vier Aktivkohlefilter durchlief. Weder Acrylnitrit noch das Abbauprodukt Acrylsäure sind seit 2005 im Grundwasser nachweisbar. Auch die Hase sei sauber, teilte die Verwaltung mit. Das Wasser wird weiter regelmäßig kontrolliert. Die Geräte werden noch bereitgehalten, falls eine weitere Sanierung nötig sein sollte.
Autor:
hin


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