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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wohnen und Leben an der Marina
Zwischenüberschrift:
Architekten machen den Hafen zum urbanen Lebens(t)raum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Von Dietmar Kröger Osnabrück. Welch eine schöne Vorstellung: Dereinst wohnt und wandelt der Osnabrücker am Hafen, wo heute noch Panzer verladen werden.
Von Dietmar Kröger
Osnabrück. Bis es so weit ist, wird noch viel Wasser durch die Hase fließen, aber das Entwickeln von Ideen ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht, von höchster Stelle sogar. Hat doch der Oberbürgermeister selbst gefordert, die Osnabrücker mögen sich beim Thema Konversion mit eigenen Beiträgen und Visionen nach Herzenslust einmischen. Ernst genommen haben das die Osnabrücker Mitglieder des Bundes der Architekten (BDA). In einem Workshop erarbeiteten sie Ideen für die Nutzung der Roberts Barracks am Hafen, die von viel Fantasie und strategischem Denken zeugen. Besonders gefallen hat OB Boris Pistorius die Idee, die 31 Hektar unter anderem für den Bau einer Osna-Arena, einer Veranstaltungshalle, zu nutzen. " Das ist ja eine ganz neue Überlegung", sagte Pistorius bei der Eröffnung der aus dem Workshop hervorgegangenen Ausstellung mit dem Thema " Die Briten gehen was dann?". Bislang hatte der OB immer den Ringlokschuppen am Güterbahnhof als Standort für eine solche Halle in die Diskussion eingebracht.
Wie für das Kasernenareal in Eversburg legten die Architekten auch für die Roberts Barracks wieder zwei Konzepte vor. " Hafen lebt auf" heißt das eine, " Hafenpark" das andere. Beide Entwürfe setzen einen konsequenten Rückbau der nicht mehr benötigten Bausubstanz voraus und stellen dann das Thema " Veranstaltungsangebot" in den Vordergrund, das aber im Entwurf " Hafen lebt auf" mit einer Halle, einer großen Ausstellungsfläche für Jahrmarkt und Messen wesentlich ausgeprägter ist. Beide Konzepte sehen den Erhalt der alten Speicher am Hafen und der Wohnquartiere an der Netter Heide vor. Wohnen, Dienstleister und Gastronomie bis hin zu Hotels könnten hier Platz finden und dem Stadtteil Hafen ein bislang noch nicht dagewesenes neues Leben einhauchen.
Wilhelm Pörtner, Vorsitzender der Osnabrücker BDA-Bezirksgruppe, sieht sich und seine Kollegen mit diesen Entwürfen absolut auf der Höhe der Zeit: " Wir haben diese Ideen bereits im Juni entwickelt, als von der möglichen Verlegung des Hafens an den Mittellandkanal bei Bohmte noch gar nicht die Rede war." Pörtner und Kollegen gehen von einer schrittweisen Neunutzung der Britenflächen ab 2009 aus, die sich bis zu 20 Jahre hinziehen kann. Deshalb setzen sie in ihren Überlegungen Zwischennutzung bzw. - planungen ein, die verhindern, dass vorzeitig irreversible Tatsachen geschaffen werden.
" Die Briten gehen was dann?" Ausstellung im Empfangssaal des Rathauses, montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr, samstags von 9 bis 16 Uhr, sonntags v on 10 bis 16 Uhr.

Bilduntertitel:
Die starke Konzentration auf das Thema " Veranstaltungen" macht die Ideenskizze mit Halle und Messegelände sowie Gastronomie und Hotels entlang des Kanals deutlich.

Ein zusätzlicher Arm des Kanals und eine Veranstaltungshalle inmitten eines großen Grünstreifens dominieren diesen Entwurf. Der Grünstreifen lässt die Option für eine spätere Bebauung zu.
Autor:
Dietmar Kröger


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