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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weg frei für die Bebauung
Zwischenüberschrift:
Weniger Grundstücke im Klostergarten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
fhv Osnabrück. Die Stadt Osnabrück wird einen neuen Bebauungsplan für den südlichen Sonnenhügel aufstellen und den dazugehörigen Flächennutzungsplan ändern. Damit wird der Weg für die Bebauung des " Klostergartens" frei.
B-Plan und Flächennutzungsplan standen jetzt im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt zur Diskussion. Und mit der zustimmenden Beschlussfassung geht zugleich ein jahrelanger Streit um den Obstgarten des früheren Franziskanerklosters an der Bramscher Straße zu Ende. Immerhin wurden von einer Initiative einmal 2440 Unterschriften gegen die Bebauung gesammelt.
All dies hat aber dazu geführt, dass der Planentwurf noch einmal grundlegend überarbeitet wurde. So ist jetzt die Zahl der Baugrundstücke von 30 auf 15 reduziert worden, die Erschließung läuft über eine Stichstraße.
Im Ergebnis wird damit ein deutlich höherer Anteil der alten Bäume auf dem Grundstück erhalten. Zugleich kann die Stadt im östlichen Teil des Plangebiets mit der Grünzone auch eine Fußwegverbindung zwischen Kornstraße und Erzbergerstraße realisieren. Diese Wegeführung ist dann Teil des Grünzugs vom Hasetor bis ins Nettetal für die Stadt ein übergeordnetes Planungsziel von hohem Wert.
So standen am Ende die Ausschussmitglieder vor einer Abwägungsfrage zwischen öffentlichem Planungsinteresse und Investoren-/ Bauherreninteresse.
Zumindest die Grünen wollten die Kröte nur um den Preis eines weiteren Zugeständnisse schlucken: Die Nutzung von Solarenergie solle verbindlich festgeschrieben werden, so forderte Volker Bajus und kündigte zugleich einen entsprechendenÄnderungsantrag für seine Partei an.
Auch Ulrich Hus (SPD) plädierte dafür, den Bischöflichen Stuhl beziehungsweise seinen Bauträger Stephanswerk im Hinblick auf die Formel von der " Bewahrung der Schöpfung" sehr konkret beim Wort zu nehmen.
Ob solche weitreichenden Festsetzungen nach dem Baugesetz zulässig sind, ist allerdings umstritten. Die Bauverwaltung prüfe das und schreibe derzeit zumindest die baulichen und statischen Voraussetzungen fest, sagte dazu Stadtplaner Franz Schürings.

Fotountertitel
Aller Protest war vergebens: Der Obstgarten des früheren Franziskanerklosters (oben im Bild) soll bebaut werden allerdings weniger dicht als anfangs geplant. Foto: Archiv
Autor:
fhv


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