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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sonnenkraftwerk auf dem Dach
Zwischenüberschrift:
Gesamtschule Schinkel trägt die größte Photovoltaikanlage in der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
klu Osnabrück. Das Dach der Gesamtschule Schinkel trägt jetzt die größte Photovoltaikanlage in Osnabrück. Der aus dem Sonnenlicht gewonnene Strom kann den Jahresbedarf von etwa 30 Privathaushalten abdecken.
Errichtet hat die rund 410 000 Euro teure fondsfinanzierte Anlage das Unternehmen Windwärts aus Hannover. Die für das Projekt erforderlichen 3000 Quadratmeter Dachfläche auf der Gesamtschule hat die Stadt Osnabrück kostenlos zur Verfügung gestellt. " Das war für uns keine Frage, schließlich ging es darum, den Anteil der Photovoltaik in Osnabrück zu erhöhen", sagte dazu OB Boris Pistorius und freute sich, dass mit der neuen Anlage 80 Tonnen CO2 - Ausstoß jährlich vom Markt genommen werden.
Pro Jahr werden die auf zwei Dachflächen verteilten 885 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 102, 4 Kilowatt rund 89 000 Kilowattstunden Strom erzeugen und ins Netz einspeisen. Damit erhöht sich die Solarstromerzeugung in der Stadt um rund zehn Prozent. Ein Teil der Anlage ist bereits seit Mitte August in Betrieb, der Rest solle nächste Woche einsatzbereit sein, so hieß es gestern.
" Insgesamt gibt es in Osnabrück mittlerweile auf 230 Dächern Photovoltaikanlagen unterschiedlicher Größe", berichtet Detlef Gerdts, Leiter des städtischen Fachbereichs Umwelt. Ende vergangenen Jahres habe das einer Kapazität von einem Megawatt entsprochen, für 2007 hält Gerdts eine 50-prozentige Erhöhung dieses Werts für ein realistisches Ziel.
Dabei gilt es nicht nur, die Dächer öffentlicher Gebäude zu nutzen, auch private Flächen wie beispielsweise Dächer von Firmen sind interessant.
Die neue Anlage auf der Gesamtschule Schinkel ist fast doppelt so groß wie der bisherige Spitzenreiter auf dem Dach eines Landwirts in Hellern. Es gebe noch Tausende Dächer, die für Solaranlagen infrage kämen, meint Gerdts. Mit der Windwärts GmbH bestehen bereits zwei weitere Verträge für neue Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Schulzentrums Sonnenhügel sowie dem Eigenbetrieb Grünflächen und Friedhöfe.
Gesamtschuldirektorin Hildegard Grewe freut sich über den neuen Stromproduzenten auf der Schule. Sollen die aktuellen Anlagedaten doch zukünftig auf einem Großdisplay in der Eingangshalle übertragen werden und für Auswertungen beispielsweise im Physikunterricht zur Verfügung stehen. " Außerdem werden damit Schüler, Eltern und Besucher gleich in der Eingangshalle darauf aufmerksam gemacht, was alternative Energien alles leisten können", so Grewe.

Fotountertitel:
Inmitten der Solarmodule auf dem Dach der Gesamtschule Schinkel: OB Boris Pistorius, Ludwig Brokering (Windwärts Energie GmbH), Detlef Gerdts, Leiter des städischen Fachbereichs Umwelt, Schulleiterin Hildegard Grewe und Projektingenieurin Dagmar Krüge (von links). Foto: Michael Hehmann
Autor:
klu


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