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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Vor dem Endergebnis kommt die Zwischenlösung
Zwischenüberschrift:
Ausstellung mit Planspielen und Ideenskizzen – Architekten-Gedanken zu den Britenflächen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Vor der Lösung muss es eine Zwischenlösung geben." Das ist sicherlich etwas vereinfacht gesprochen, trifft aber den wesentlichen Kern der grundlegenden Gedanken, die Osnabrücker Mitglieder des Bundes der Architekten in Workshops zu den frei werdenden Britenflächen aufstellten.
In dem Bewusstsein, dass die Umwandlung von 170 Hektar militärisch genutzter Fläche in Wohnquartiere, Freizeitangebote oder Gewerbeansiedlungen mehr als 20 Jahre in Anspruch nehmen wird, war den versammelten Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten klar, dass eine Vision über die endgültige Form und Nutzung immer auch Zwischenschritte beinhalten muss, die den Zielvorgaben nicht im Wege stehen. Die Ergebnisse des mehrtägigen Workshops werden ab Dienstag, 16. Oktober (offizielle Eröffnung), etwa drei Wochen lang im Foyer des Rathauses zu besichtigen sein.
Mitte Juni schon diskutierten die 25 Workshop-Teilnehmer in vier Arbeitsgruppen über die Herausforderung, die ab 2008, spätestens aber ab 2009, wenn der letzte Vertreter der britischen Armee das Licht ausgeknipst hat, auf die Stadt zukommt.
Die BDA-Mitglieder konzentrierten sich auf zwei Standorte, die Quebec Barracks in Atter und die Roberts Barracks im Hafen. " Für uns war es das erste Mal, dass wir sozusagen im Kreis von Konkurrenten zusammengearbeitet haben", sagt der Vorsitzende der Osnabrücker BDA-Bezirksgruppe, Wilhelm Pörtner. Seine Kollegen und er wollen zeigen, dass es nicht unbedingt der großen Büros in Frankfurt oder Stuttgart bedarf, sondern das vor Ort genügend Kompetenz versammelt ist, um die Aufgaben der Konversion zu meistern.
" Wir wollen Denkanstöße geben", so Pörtner. Damit erfüllen die BDA-Kollegen die Forderung von Oberbürgermeister Boris Pistorius, dass sich möglichst viele gesellschaftliche Gruppen am Prozess der Flächenumwandlung beteiligen sollen. Der BDA hat diese Einladung angenommen und hofft nun, dass seine Ausstellung " Die Briten gehen was dann?", die der OB am Dienstag um 16.30 Uhr eröffnet, möglichst viele Interessenten findet.

Bildunterschrift:
Die Köpfe rauchten, als sich 25 Osnabrücker Architekten planerisch über zwei frei werdende Britenflächen hermachten. Die Ergebnisse sind in einer Ausstellung zu sehen.
Foto:
privat
Autor:
dk


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